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Aktuell - Kärnten
© Bettina Nikolic

Gatro, Kultur, Sport

Kritik an Maß­nahmen: „Lock­down trifft Berei­che, von denen wenig Risiko ausgeht“

Kärnten – Gestern gab die Bundesregierung neue Corona-Maßnahmen bekannt. Besonders stark von diesen betroffen sind die Bereiche Kultur, Gastronomie und Sport. Für Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer unverständlich. "Es gibt keinerlei Belege dafür, dass aufgrund von Theateraufführungen, Fußballspielen oder Restaurantbesuchen irgendwelche Clusterbildungen entstanden sind", kritisiert der Politiker. 

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Weiterhin auf großes Unverständnis stoßen bei Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die von der Bundesregierung festgelegten Lockdown-Maßnahmen: „Anstatt besonders sensible Lebensbereiche, wie beispielsweise Alten- und Pflegeheime konsequent und besser zu schützen, werden mit der Gastronomie, der Hotellerie und dem Amateursport sowie der Kultur Dinge des täglichen Lebens verboten, von denen wenig Gefahr ausgeht. Es gibt keinerlei Belege dafür, dass aufgrund von Theateraufführungen, Fußballspielen oder Restaurantbesuchen irgendwelche Clusterbildungen entstanden sind. All diese Bereiche haben in den vergangenen Monaten unter schwierigsten Rahmenbedingungen herausragend sowie vorbildhaft agiert und werden jetzt bestraft.“ Es werde, so Köfer, einen bombastischen Rettungsschirm brauchen, um die Folgen des zweiten Lockdowns abzufedern.

„Viele werden den November wirtschaftlich nicht überleben“

Wie Köfer heute neuerlich unterstreicht, lasse die Bundesregierung weiter Erklärungen vermissen, warum diese Lockdown-Maßnahmen gesetzt werden. „Viele Unternehmen werden den November wirtschaftlich nicht überleben, zudem wird es auch Vereine treffen, die kaum mehr wissen, wie es weitergehen soll. Zudem ist wieder zu befürchten, dass Hilfsgelder nicht ankommen werden oder erst zugestanden werden, wenn es zu spät ist“, befürchtet Köfer, der insbesondere auch die Ausgangsbeschränkungen ablehnt: „Das ist eine Maßnahme, die in einer Demokratie, Pandemie hin oder her, nichts zu suchen hat. Vor allem unterstellen Kurz, Nehammer, Anschober und Co der Bevölkerung damit, dass sie nicht weiß, wie sie sich in Corona-Zeiten verhalten soll. Die Bevölkerung ist ohnehin vorsichtig. Ausgangsbeschränkungen sind ein No-Go.“

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