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Aktuell - Kärnten
© Bettina Nikolic

Mindestabstand, Mundschutz und Mehr

Covid-19: Verschärfte Maßnahmen auch in Kirchen

Kärnten – Neue Vereinbarung zwischen Kultusministerium und Religionsgemeinschaften legt bei Gottesdiensten ab Dienstag neuen Mindestabstand von 1,5 Metern bei Gottesdiensten fest. Erzbischof Lackner und Kultusministerin Raab betonen Grundrecht auf Religionsfreiheit. 

 2 Minuten Lesezeit (305 Wörter) | Änderung am 01.11.2020 - 18.45 Uhr

Die Kirchen und Religionsgesellschaften verschärfen in Absprache mit dem Kultusministerium ihre Corona-Schutzmaßnahmen für öffentliche Gottesdienste, die weiterhin möglich sind. Ab Dienstag ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern bei Gottesdiensten einzuhalten. Wie bisher ist dabei ein Mund-Nasenschutz zu tragen. Die Vereinbarung wurde am Sonntag geschlossen und tritt so wie die von der Regierung angekündigten Restriktionen zum zweiten Lockdown mit 3. November 0.00 Uhr in Kraft. Die Konkretisierung der neuen Maßnahmen für den Bereich der katholischen Kirche ist bereits in Arbeit und soll möglichst rasch abgeschlossen sein.

Religionsfreiheit weiterhin ausüben

Die neue Vereinbarung der Kirche mit der Bundesregierung ermögliche weiterhin den Menschen, “ihr Grundrecht auf Religionsfreiheit auch angesichts der besorgniserregenden Corona-Lage in verantwortungsvoller Weise auszuüben”, betonte der Salzburger Erzbischof und sagte: “Der gemeinsam gelebte Glaube soll uns dazu befähigen, denen beizustehen, die von der Pandemie und ihren Auswirkungen besonders betroffen sind. Christliche Nächstenliebe muss sich in diesen Tagen im rücksichtsvollen Schutz der Mitmenschen und in aufmerksamer Hilfe für Bedürftige bewähren.”

Weitere Maßnahmen

Der neue Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen, mit denen man nicht im gemeinsamen Haushalt lebt, darf unterschritten werden, “wenn dies die Vornahme religiöser Handlungen erfordert – hierbei ist ebenfalls ein Mund-Nasenschutz zu tragen”, heißt es in der Vereinbarung, die zwei zusätzliche Verschärfungen enthält: So werden Gemeinde- und Chorgesänge bis auf Weiteres ausgesetzt. “Aufschiebbare religiöse Feiern werden auch aufgeschoben”, heißt es weiter und als Beispiel werden dafür Trauungen genannt. Wie bisher muss bei Gottesdiensten Desinfektionsmittel ausreichend zur Verfügung gestellt werden.” Darüber hinaus werden die Kirchen und Religionsgesellschaften weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus setzen”, legt die Vereinbarung fest. Als Beispiele werden der Einsatz von Online-Angeboten, die kürzere Dauer von Gottesdiensten und die Absperrung jeder zweiten Kirchenbank genannt.

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