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Politik - Kärnten
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Weitere Verbesserung

Pflegedienstzu­lage für Pflege­kräfte in Sozial­hilfe­verbänden kommt

Kärnten – Bisher gab es Entlohnungsunterschiede zwischen den Pflegekräften der Spitäler und jener der Sozialhilfeverbände. Eine Pflegedienstzulage soll dies künftig ändern. Diese soll morgen, Dienstag, in der Regierungssitzung beschlossen werden.

 2 Minuten Lesezeit (256 Wörter)

Der zuständige Landesrat Gemeindereferent Daniel Fellner: „Wir wissen, dass es Entlohnungsunterschiede zwischen den Pflegekräften der Spitäler und jener der Sozialhilfeverbände gibt. […] Nach Abschluss der Verhandlungen mit den Sozialpartnern kam man einstimmig überein, dass künftig eine besondere Pflegedienstzulage (Differenz zwischen K-GMG und Gehaltsschema der Krankenanstalten) bezahlt werden soll. Weil Klatschen für die erbrachten Leistungen, meiner Meinung nach, zu wenig ist.“

Einkommensgewinn für Pflegekräfte

„Diese Zulage ist, da sie künftig regelmäßig ausbezahlt wird, für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Sozialhilfeverbände nachhaltiger als ein einmaliger Bonus“, so Fellner. Betreffen wird die Änderung rund 100 diplomierte Pflegefachkräfte und rund 230 Pflegeassistenzkräfte inklusive etwaiger Fach- und Diplomsozialbetreuer. Sie profitieren von der besonderen Pflegedienstzulage, sofern sie eine durchschnittliche Anzahl an angenommenen Nacht- sowie Sonn-/Feiertagsdiensten pro Monat leisten. Der durchschnittliche Einkommensgewinn beträgt bei einer diplomierten Pflegefachkraft rund 3.018 Euro brutto im Jahr. Der durchschnittliche Einkommensgewinn beträgt bei Pflegeassistenzkräften rund 2.035 Euro brutto im Jahr. Daraus ergeben sich im Schnitt zusätzliche Personalkosten in Höhe von voraussichtlich 767.000 Euro jährlich für die Kärntner Gemeinden, die in diesem Fall Dienstgeber sind.

Wiedereingliederungsteilzeit wird beschlossen

Ein weiterer wichtiger Punkt, der ebenfalls Morgen beschlossen wird, ist die Wiedereingliederungsteilzeit, die besagt, dass ein Gemeindemitarbeiter, eine Gemeindemitarbeiterin nach mindestens sechswöchiger Dienstverhinderung wegen Krankheit oder Unfall beantragen kann, dass die regelmäßige Wochendienstzeit bis zur Hälfte, und das bis zu sechs Monaten, reduziert wird „Mit diesen Maßnahmen wird das Kärntner Gemeindedienstrecht noch einmal moderner und arbeitnehmerfreundlicher“, meint Fellner erfreut.

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