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Distance-Learning leicht gemacht

Tipps & Tricks für ein produktives Lernen von zu Hause aus

Kärnten – Nachdem der zweite Lockdown wieder einige Einschränkungen des öffentlichen Lebens mit sich bringt, sind die Universitäten gezwungen, auf Distance-Learning umzustellen. Dir fällt daheim die Decke auf den Kopf, du kannst dich schwer motivieren und so ziemlich jedes Staubkorn ist interessanter als dein Lernstoff? Wir zeigen dir, wie es mit einigen Tipps und Tricks auch von daheim aus mit dem Lernen klappen kann.

 4 Minuten Lesezeit (481 Wörter) | Änderung am 03.11.2020 - 17.32 Uhr

Von Elisa Auer. Die derzeitige Corona-Situation bedeutet nicht gleich das Aus deiner akademischen Laufbahn. Die Universitäten haben während des Sommers Konzepte entwickelt, die im Falle eines zweiten Lockdowns zur Anwendung kommen sollen. Eben dieser Fall ist nun eingetreten, weshalb jetzt Distance-Learning angesagt ist.

Flüchtest du sonst zum Lernen in die Bibliothek?

Allen großen Bib-Fans wird mit der Schließung der Universitäten auch gleichsam ihr Lernplatz genommen bzw. nur beschränkt benutzbar gemacht. Auch, wenn es anfangs schwerfällt und man für gewöhnlich seinen privaten Wohnraum gerne vom Arbeitsbereich separiert, so ist ein produktives Lernerlebnis auch zu Hause möglich. Vielleicht sind es fixierte Strukturen und Abläufe, die dir sonst in deinem universitären Leben helfen, deinen Aufträgen nachzugehen. Auch daheim kannst du dir deine eigene Routine zusammenbasteln, nach der du deinen Tag gestalten kannst.

Deshalb empfehlen wir…

  • Stell dir einen Wecker! Ein Missbrauch der Schlummerfunktion ist dabei verboten.
  • Kreiere dir ein Frühstücksritual, dass dich gut in den Tag starten lässt. Trinke gemütlich eine Tasse Kaffee, während du das Morgenblatt überfliegst. Vergiss auch nicht auf ein ausgewogenes, ballaststoffreiches und gesundes Frühstück!
  • Duschen, Zähneputzen und Anziehen – auch, wenn du nur daheim bist, kann dir das helfen, dich auf den Arbeitsprozess einzustimmen. Denn der Pyjama-Look lädt dann doch eher zum Chillen auf der Couch ein und diese ist daheim leider viel leichter erreichbar als von der Bibliothek aus.
  • Plane sinnvolle Pausen ein! Diese Auszeiten kannst du beispielsweise für ein Workout oder einen ausgiebigen Spaziergang zum Kopfausrauchen nutzen. Du kannst dir aber auch eine gesunde Mahlzeit vorbereiten und diese anschließend genießen. Handy-Scrollen oder Fernsehen ist hier eher kontraproduktiv, da du dich wieder neuer Reizüberflutung und Informationsberieselung aussetzt. Du solltest dich in diesen Pausen nicht kognitiv fordern, weshalb sich Bewegung und Sport als körperlicher Ausgleich anbietet.
  • Eine räumliche Trennung des Wohn- und Arbeitsbereiches kann auch in den eigenen vier Wänden möglich sein, zumindest, wenn du nicht in einer 1-Zimmer-Wohnung lebst. Der Esstisch in der Küche könnte als gute Alternative zum Lernplatz in der Bibliothek fungieren. Klarer Vorteil: Hier hat man es nicht weit zum Kühlschrank und ein Lern-Snack zwischendurch stärkt den Arbeitswillen.
  • Frage deine Mitbewohner, ob sie zusammen mit dir lernen wollen. Denn vor anderen kann man regelmäßige, ausschweifende Blicke auf das Handy nicht mehr so leicht rechtfertigen wie vor sich selbst. Wer des Öfteren Gruppensport betreibt, der weiß nämlich: Gruppenmotivation ist immer noch die stärkste!
  • Schreibe Listen, denn die bringen Struktur in deinen Lernplan und Alltag. Das Abhacken nach getaner Arbeit verschafft einem Genugtuung und das Gefühl, etwas geschafft zu haben, weshalb man doppelt motiviert zur nächsten Aufgabe starten kann.
  • Generell gilt: Handy weg! Aber auch andere lockende Ablenkungen sollten von deinem Lernort eliminiert werden.
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