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Interview
Die Sängerin Verena Wagner beim Dreh ihrer neuen Single. Styling: Belinda Wrann
Outfit: Lucia Guggenberger
Die Sängerin Verena Wagner beim Dreh ihrer neuen Single. Styling: Belinda Wrann Outfit: Lucia Guggenberger © Deborah Staubmann

Musikvideo auf der Saualm gedreht

Verena Wagner veröffentlichte neue Single „Heast du mi“

Kärnten – Die Klagenfurterin Verena Wagner (31) brachte bereits einige Singles heraus. Nun veröffentlichte sie ihre neue Single - gedreht wurde das Musikvideo auf der Saualm.

 3 Minuten Lesezeit (425 Wörter) | Änderung am 04.11.2020 - 12.18 Uhr
5 Minuten: Wie ist denn die Idee zur neuen Single entstanden?

Verena Wagner: Die Idee zur Single hatte ich schon länger, Teile des Textes habe ich schon vor zwei Jahren geschrieben. Der Song beschreibt die Situation zweier Menschen, die sich lieben, aber im Laufe der Zeit entfremdet und scheinbar verloren haben. „Heast du mi“ ist ein Hilferuf, oder Weckruf und erzählt vom Versuch, eine große Liebe doch noch retten zu können. Diese große Liebe kann aber auch die Liebe zu einem sehr engen Freund, einer Freundin oder einem Familienmitglied sein. Inspiriert dazu haben mich vorallem persönliche Geschichten in meinem Umfeld und Beobachtungen.

Warum hast du dich dazu entschieden, dass Musikvideo auf der Saualm zu drehen?

Ich wollte eine Umgebung haben, die eher „karg“, flach und leer ist und eine schöne, große Weite hat. Zuerst dachte ich, ich würde so eine Landschaft vielleicht eher im Burgenland finden. Dabei war die Saualm dafür perfekt. Die Landschaft dort spiegelt irgendwie eine Sehnsucht und Dramatik wieder, aber auch Hoffnung – durch diesen weiten Horizont. Und ich bin dort als Kind natürlich auch oft gewesen. War schön, die Saualm jetzt irgendwie von einer anderen Seite zu erleben.

Wer hat dich beim Videodreh unterstützt?

Ich hatte ein tolles Videoteam, mit drei Personen aus Wien und eine tolle Fotografin aus Klagenfurt dabei. Die erste Herausforderung war das Wetter. Wir haben über drei Wochen auf den perfekten Tag gewartet und den Dreh drei mal verschoben. Zwischendurch hatte es dann sogar geschneit auf der Saualm. Da mussten wir warten, bis der Schnee wieder weg war. Und die Temperaturen sind natürlich auch immer kälter geworden. Als wir den Dreh dann schließlich durchziehen konnten, war das Wetter zwar anfangs perfekt (blauer Himmel, Sonnenschein), allerdings hatten wir extrem starken Wind bei unter 5 Grad. Insgesamt waren wir in etwa acht Stunden draußen beim Dreh, und die Kälte war zwischenzeitlich extrem. Aber: Für ein gutes Ergebnis nimmt eigentlich fast alles in Kauf.

Wie habt ihr diese Herausforderungen gemeistert?

Durchbeißen und zum Schluss war es so, dass ich alle zehn Minuten kurz ins Auto zum Aufwärmen bin.  So einen Dreh kann man aber auch nur dann durchziehen, wenn das ganze Team an einem Strang zieht. Und die Motivation war bei allen so hoch, alle wollten ein tolles Ergebnis haben. Da gibt dann niemand auf. Das ist wirklich etwas besonderes, und dafür bin ich sehr dankbar.

Hier geht es übrigens zur neuen Single: YouTube Video.

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