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Politik - Klagenfurt
Bei der heutigen Pressekonferenz des Team Kärnten wurde Christian Scheider nun offiziell als Spitzenkandidat vorgestellt.
Bei der heutigen Pressekonferenz des Team Kärnten wurde Christian Scheider nun offiziell als Spitzenkandidat vorgestellt. © KK

Spitzenkandidat mit eigener Liste:

Christian Scheider wechselt zum Team Kärnten

Klagenfurt – Wie bereits berichtet, ist Christian Scheider am Dienstag aus der FPÖ ausgetreten. Der Stadtrat wird bei den Gemeinderatswahlen 2021 mit eigener Liste antreten.

 2 Minuten Lesezeit (324 Wörter) | Änderung am 04.11.2020 - 11.18 Uhr

Christian Scheider möchte wieder Bürgermeister werden. Mit seinem Ausstieg aus der FPÖ, er war 30 Jahre lang bei der Partei, sorgt er noch vor den Gemeinderatswahlen 2021 für einen politischen Eklat. Scheider wird als Spitzenkandidat für das Team Kärnten in Klagenfurt ins Rennen gehen. Parteichef Gerhard Köfer möchte nämlich  bei den Gemeinderatswahlen in Spittal antreten. In der heutigen Pressekonferenz nennt Scheider Gründe für seinen Wechsel und spart nicht mit Kritik: Unter anderem wirft er seinem ehemaligen Parteikollegen Wolfgang Germ interne „Demontage“ vor. Das führte, so sein Statement zum Austritt, schlussendlich dazu, dass er nun zum Team Kärnten wechselt. Drei weitere Personen werden auf seine Liste wechseln.

NEOS-Spitzenkandidat: „Wechsel ist keine Überraschung“

Der Wechsel von Christian Scheider zum Team Kärnten ist für uns – auch den bundesweiten Trend der FPÖ berücksichtigend – keine Überraschung“, sagt der Klagenfurter NEOS-Spitzenkandidat für die Gemeinderatswahl, Janos Juvan. „Schon seit Monaten hielten sich diesbezüglich hartnäckig Gerüchte, heute hat es der nunmehrige Ex-FP-Politiker in einer Pressekonferenz offiziell gemacht“, heißt es in einer ersten Reaktion.

FPÖ-Germ: „Bin überrascht über die Entwicklung“

In einer heutigen Aussendung reagierte auch FPÖ-Stadtparteiobmann Vizebürgermeister Wolfgang Germ auf den Wechsel Scheiders: „Es war für uns immer klar, dass Christian Scheider als Nummer zwei ins Rennen gehen wird und wir gemeinsam als Team für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter arbeiten werden. Es gab gemeinsame Wahlkampfvorbereitungen, viele gemeinsame Besprechungen, bereits viele gemeinsame Umsetzungen der Schritte im Hinblick auf die Wahl 2021.“

Trotz der enttäuschenden Entwicklungen werde die Konzentration und der Fokus auf die Zukunft gelegt, heißt es in der Aussendung. „Natürlich bin ich und viele Funktionäre überrascht über diese Entwicklung, aber wie heißt es so schön: ‚Reisende soll man nicht aufhalten‘. Ich wünsche unserem jahrelangen Mitstreiter ‚Alles Gute‘ für seinen neuen selbstgewählten Weg!“, schließt Germ.

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