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Wann darf man nachts rausgehen?

Ausgangs­beschränkung: So geht die Polizei bei der Kontrolle vor

Kärnten – Seit 3. November befindet sich Österreich im 2. Lockdown. Vorerst gilt zwischen 20 Uhr und 6 Uhr auch eine Ausgangsbeschränkung. Seitens der Polizei wird dabei verstärkt kontrolliert, dabei setzen die Beamten auf "viel Fingerspitzengefühl".

 2 Minuten Lesezeit (300 Wörter) | Änderung am 03.11.2020 - 21.50 Uhr

Derzeit gilt in ganz Österreich eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 20 Uhr und 6 Uhr. In dieser Zeit darf der Wohnbereich nur noch aus folgenden fünf Gründen verlassen werden.

Fünf Ausnahmen:

  • Abwendung einer unmittelbaren Gefahr für Leib, Leben und Eigentum,
  • Betreuung von und Hilfeleistung für unterstützungsbedürftige Personen sowie Ausübung familiärer Rechte und Erfüllung familiärer Pflichten,
  • Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse des täglichen Lebens,
  • berufliche Zwecke (sofern erforderlich)
  • Aufenthalt im Freien zur körperlichen und psychischen Erholung.

Strenge Kontrollen

Polizeibeamte führen nun vermehrt Kontrollen durch und achten darauf, dass die Ausgangsbeschränkung auch eingehalten wird. „Passanten, die sich nach 20 Uhr noch draußen befinden, werden zunächst angesprochen, aber mit Fingerspitzengefühl“, erklärt Chefinspektor Mario Nemetz gegenüber 5 Minuten. Wird man also von den Beamten aufgehalten, muss man glaubhaft machen können, wegen einen der fünf oben genannten Gründe unterwegs zu sein. Zusätzlich zum normalen Streifendienst werden in Zusammenarbeit mit der Gesundheitsbehörde in ganz Kärnten nun auch Schwerpunktaktionen durchgeführt. Gegen Personen, die absichtlich gegen die Vorschriften verstoßen, wird streng vorgegangen. Kontrolliert wird rund um die Uhr. An Wochenenden rechne man generell mit mehreren Passanten. 

Kärntens Straßen menschenleer

Leserfotos zeigen, dass sich die Kärntnerinnen und Kärntner an die Ausgangsbeschränkung zu halten scheinen. Kurz vor 20 Uhr waren die Innenstädte von Villach und Klagenfurt bereits menschenleer. „Es ist gespenstisch ruhig“, wird die Lage geschildert. Lediglich ein paar Menschen. Vereinzelnd befanden sich noch wenige Menschen auf den Straßen, die zum Beispiel mit ihren Hunden spazieren gingen. „Dies fällt unter die fünf Ausnahmen und ist natürlich erlaubt“, so Nemetz.
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