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Leute - Villach
Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Künstler Arno Popotnig, Galerieleiterin Edith Eva Kapeller und Janes Gregoric.
Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser, Künstler Arno Popotnig, Galerieleiterin Edith Eva Kapeller und Janes Gregoric. © Stadt Villach

Keine Veranstaltungen bis 30. November:

Villacher Kultur bietet kreative Alternativen an

Villach – Nach den Vorgaben der Bundesregierung sind bis Ende November alle Veranstaltungen im kulturellen Bereich nicht möglich. Villachs Kultur lebt dennoch weiter und bietet Alternativen.

 2 Minuten Lesezeit (277 Wörter) | Änderung am 04.11.2020 - 22.21 Uhr

Die aktuellen Entwicklungen der Pandemie in Österreich stellen Kultur- und Kulturschaffende erneut vor große Herausforderungen. Auch in Villach müssen die Vorgaben der Bundesregierung befolgt werden – somit können alle Veranstaltungen bis 30. November nicht stattfinden.

Ersatztermine gesucht

„Wir in Villach leben Kultur und für uns ist Kultur systemrelevant! Die Kulturabteilung und Kunstschaffende sind trotz der widrigen Umstände hoch motiviert, suchen Ersatztermine oder weichen in virtuelle Räume aus“, erklärt Kulturreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Sie steht gerade jetzt für alle Kulturvereine und –schaffende zur Verfügung. „Wir tun unser Möglichstes, um auch in diesem Lockdown ein Kulturleben aufrecht zu erhalten!“ Die Kulturabteilung koordiniert derzeit Ersatztermine für die ursprünglich geplanten Vorstellungen im November, sie werden voraussichtlich in den Frühjahrsmonaten stattfinden.

Lockdown-Modus

Die städtische Galerie Freihausgasse verlegt ihr Programm wie auch schon im ersten Lockdown in den digitalen Raum und stellt für die aktuelle Ausstellung „Somewhere“ von Arno Popotnig Online-Workshops und kreative Mitmach-Programme zusammen. Seit gestern gibt es auf der Galerie-Facebookseite bereits die ersten Aufgaben. „Wir machen im Lockdown-Modus weiter, bleiben kreativ und freuen uns, wenn wir mit unserem Publikum auf diese Weise in Kontakt bleiben können“, sagt Edith Eva Kapeller, die Leiterin der Galerie Freihausgasse.

Lesungen online

Im Bereich der Literatur nimmt die Kulturabteilung derzeit noch einmal alle hervorragenden Beiträge aus „Schloss-Lektüre“ zur Hand. Diese Initiative mit Autorinnen und Autoren, die ihre Lesungen virtuell vorgetragen haben, ist im ersten Lockdown entstanden. Nun werden die Beiträge zu einem eigenen Buch verarbeitet. Und der Verein „Buch13“ verlegt seine Donnerstagslesungen auch kurzerhand ins Internet – via „Zoom“ bekommt man die Lesung direkt ins eigene Wohnzimmer gestreamt.

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