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Aktuell - Kärnten
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Regierung beschließt

Bundesweite Antigen­testungen für Alten- und Pflegeheime

Kärnten – Bei Videokonferenz mit BM Anschober wurde heute die Antigentest-Strategie diskutiert. Drei Millionen Tests wurden angekauft. Auslieferung erfolgt über Apotheken. Bei Videokonferenz mit Heimbetreibern wurden Details besprochen. 

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Vom Bund nicht vorrangig vorgesehen ist die Antigen-Testung bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von mobilen Diensten. „Ich sehe es allerdings als sehr sinnvoll an, wenn auch die mobilen Dienste in die Strategie aufgenommen werden. Sie agieren quasi in der vordersten Reihe“, meint Prettner. „Gleiches gilt für die Rettungsdienste.“ Kärnten werde mit der AGES ein entsprechendes Vorgehen besprechen.

Zusätzliches Personal für Besuchermanagement

Von Prettner zur Diskussion gebracht wurde das Besuchermanagement: Kärnten plant bekanntlich in Kooperation mit dem AMS Kärnten die Aufnahme von zusätzlichem Personal, das für das Besuchermanagement eingesetzt werden soll. „Es ist ein ziemlicher zusätzlicher Verwaltungsaufwand, der hier anfällt. Besucher müssen sich anmelden, müssen dann beim Besuch selbst abgecheckt und kontrolliert werden, müssen quasi das ganze Procedere abwickeln. Die Pflegefachkräfte selbst sind bereits am Limit“, so Prettner. Laut Bund sei allerdings ein Kostenersatz bzw. eine Verrechnung für das zusätzlich notwendige Personal nicht vorgesehen. Nichtsdestotrotz möchte Kärnten gemeinsam mit dem AMS jedem Pflegeheim einen zusätzlichen Mitarbeiter zur Verfügung stellen, 50 Prozent der Kosten werden vom AMS übernommen, die restlichen 50 Prozent sind vorerst vom Heim zu zahlen. „Wir werden dafür eine Lösung finden“, so Prettner.

120.000 Atemschutzmasken für Pflegeheime

Wie Prettner zudem mitteilt, werden die Kärntner Pflegeheime gerade seitens des Landes mit 120.000 Atemschutzmasken, so genannten CPA, beliefert. „Aktuell werden auch die Kärntner Einrichtungen für Menschen mit Behinderung mit Schutzausrüstungen versorgt – es handelt sich um 60.000 CPA-Masken“, informiert die Sozialreferentin. Über die Ergebnisse der Videokonferenz hat Prettner unmittelbar danach die Pflegeheimbetreiber – ebenfalls via Videokonferenz – informiert und mit ihnen die Details besprochen.

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