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© Schurian

Premiere

Neuer Ziviltechniker erstmals per Video-Konferenz angelobt

Kärnten – Aufgrund der verschärften COVID-19-Sicherheitsmaßnahmen fand heute, Mittwoch, erstmals die Angelobung eines Ziviltechnikers online via Video-Konferenz statt.

 2 Minuten Lesezeit (325 Wörter)

„Unsere Ziviltechniker sind ein wichtiges Bindeglied zwischen Bauherrn und Behörde sowie ein unverzichtbarer Garant für rechtlich einwandfreies Bauen. Es ist meine Pflicht, ihnen auch in Zeiten von Corona die Berechtigung zur Berufsausübung zu ermöglichen. Es ist mir daher eine besondere Freude, den neuen Ziviltechniker Daniel Grillenhofer aus Villach erstmals in einer Video-Konferenz angeloben zu dürfen. Er hat mit viel Hingabe und steter Disziplin alle erforderlichen Qualifikationen im Fachgebiet Architektur gemeistert und ich gratuliere ihm herzlichst“, so Wirtschaftsreferent Landesrat Sebastian Schuschnig in der Video-Konferenz gemeinsam mit der Vizepräsidentin der Kammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker für Kärnten und Steiermark, Barbara Frediani-Gasser.

Der Weg zum Ziel ist lang

Der Berufsstand des Ziviltechnikers sei sehr verantwortungsvoll und geprägt von strengen Richtlinien, die lebenslanges Lernen und Fortbilden erfordern. Derzeit gebe es in Kärnten 308 Ziviltechniker, darunter 233 Aktive, die ihren Beruf verantwortungsvoll ausüben. „Von der Kammer der Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker erhalten unsere Ziviltechniker im Land die bestmögliche Betreuung, Weiterbildungsmaßnahmen und eine fachspezifisch ausgerichtete Unterstützung“, hob Schuschnig die wichtige Aufgabe der Kammer hervor. Die Prüfung zum Ziviltechniker erfordere neben der akademischen Ausbildung an einer Universität oder einer Fachhochschule eine dreijährige einschlägige Berufspraxis und die Ablegung einer umfassenden Ziviltechnikerprüfung. „Der Weg bis zur Ablegung des Eides ist geprägt von einer langjährigen, qualifizierten Ausbildung und von Berufserfahrung. Das ist das Fundament, um die verantwortungsvollen und herausfordernden Aufgaben künftig nach bestem Wissen bewältigen zu können“, erläuterte Schuschnig.

Seit über 150 Jahren…

…prägen die Ziviltechnikerinnen und Ziviltechniker des Landes sowohl die technischen Entwicklungen als auch die Gestaltung der Lebensräume. „Sie sind planend, beratend und gutachterlich tätig, fungieren als Aufsichts- und Überwachungsorgane sowie als Treuhänder“, so Schuschnig. Darüber hinaus haben sie die Berechtigung, ihre Auftraggeber vor Behörden zu vertreten. „Für diese verantwortungsvollen Aufgaben wünsche ich dem angelobten Daniel Grillenhofer viel Glück und Erfolg“, sagte Schuschnig.

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