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Wirtschaft - Kärnten
WK-Obmann Stefan Sternad und Landesrat Sebastian Schuschnig sehen in der Winter-Open-Air-Gastronomie Chancen für Unternehmen und Gemeinden.
WK-Obmann Stefan Sternad und Landesrat Sebastian Schuschnig sehen in der Winter-Open-Air-Gastronomie Chancen für Unternehmen und Gemeinden. © WKK/Studiohorst

Mit zusätzlichen 50.000 Euro

Super! Förder­aktion für Winter­gast­gärten wird auf­gestockt

Kärnten – Die Gastgarten-Förderaktion wurde von den Betrieben regelrecht gestürmt: Nach wenigen Tagen war der 200.000-Euro-Fördertopf geleert. Nun gibt es vom Land Kärnten zusätzliche 50.000 Euro für winterfitte Gastgärten.

 2 Minuten Lesezeit (334 Wörter)

Kärntens Tourismusunternehmer nutzen den November, um sich auf die Zeit nach dem Lockdown vorzubereiten. Die Gastgarten-Förderaktion des Landes Kärnten kam damit auch genau zum richtigen Zeitpunkt: Innerhalb weniger Tage war der komplette Fördertopf ausgeschöpft. Es standen 200.000 Euro für die Förderung zur Verfügung; Abwicklung und Auszahlung erfolgten unbürokratisch über die Wirtschaftskammer Kärnten. Insgesamt wurden bisher 450.000 Euro an Investitionen bei 160 Betrieben ausgelöst. „Das zeigt, wie punktgenau diese Förderung den Bedarf der Unternehmen getroffen hat“, sind Stefan Sternad, Obmann der WK-Fachgruppe Gastronomie, und Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig überzeugt.

Investiert wird in bauliche Maßnahmen

Mit den zusätzlichen 50.000 Euro soll nun noch mehr Betrieben dabei geholfen werden. Die Betriebe erhalten durch die Förderung 50 Prozent ihrer Investitionen in Ganzjahresgastgärten rückerstattet. Damit werden Gastgärten im ganzen Land winterfit gemacht. Investiert wird das Geld vor allem in bauliche Maßnahmen (Um- und Neubauten) sowie in Möbel, Beleuchtungssysteme, Heizstrahler und geringwertige Wirtschaftsgüter.

„Mittel, um Gastgärten winterfit zu gestalten“

„Es geht jetzt darum, die Gastronomen und Wirtshäuser zu unterstützen, damit sie nach dem Lockdown wieder durchstarten können. Mit der Open-Air-Förderoffensive geben wir ihnen die Mittel in die Hand, ihre Gastgärten winterfit zu gestalten, um einen möglichst großen Teil der Bewirtung vom Innen- in den Außenraum zu verlagern. So kann für die Gäste auch in der kalten Jahreszeit ein sicheres Angebot geschaffen werden“, sagt Schuschnig und betont: „Mit den Mitteln unterstützen wir unsere Betriebe bei ihren Adaptierungen und helfen ihnen, durch diese besonders schwierige Zeit zu kommen.“

Appell an Bezirksstädte und Gemeinden

Ersten Kärntner Städte und Gemeinden haben bereits reagiert und entsprechende gesetzliche Regelungen für das ganzjährige Betreiben von Gastgärten geschaffen. „Nun hoffen wir auch, dass auch die Bezirksstädte und Gemeinden bei der Gestaltung der Winter-Gastgärten entgegenkommen werden. Es geht dabei vor allem um genügend Platz, die Möglichkeit zur Überdachung und Beheizung“, so Sternad.

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