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Für betroffene Betriebe

Corona Hilfspaket: „80 Prozent des Umsatzes werden ersetzt“

Kärnten – Vizekanzler Werner Kogler (Die Grünen), Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP), Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und Staatssekretärin für Kunst und Kultur Andrea Mayer präsentierten am Freitagvormittag ein Corona-Hilfspaket für betroffene Branchen.

 1 Minuten Lesezeit (228 Wörter) | Änderung am 06.11.2020 - 11.44 Uhr

Der Umsatzersatz wird zu 80 Prozent ersetzt. Ziel sei es, dass dies rasch und unbürogratisch geschehen soll. Das neue Corona Hilfspaket beinhaltet auch einen Kündigungsschutz, was sich positiv auf die Arbeitsplätze auswirkt. „Wir versuchen allen Branchen zu helfen, natürlich vorrangig denen, die direkt von der Schließung im November betroffen sind, aber auch jenen, die indirekt betroffen sind“, so Kogler. Der Umsatzersatz wird auch für alle Kunst- und Kulterinstitutionen gelten.

Anträge ab heute möglich

Ab Heute, 6. November, 14 Uhr, können entsprechende Anträge – laut Tourismusministerin Elisabeth Köstinger mit wenigen Mouseclicks – über FinanzOnline eingebracht werden. Die Entschädigung beträgt 80 Prozent des Umsatzes im November 2019, empfangene Unterstützungsleistungen aus dem Härtefallfonds, für Kurzarbeit, aus dem Fixkostenzuschuss I oder Kreditgarantien unter 100 Prozent werden nicht gegengerechnet. Auch der Weiterbetrieb von Liefer- und/oder Abholservices ist möglich. Voraussetzung für den Umsatzersatz ist eine Betriebsstätte in Österreich, es darf kein Insolvenzverfahren im Gang sein und es muss eine Arbeitsplatzgarantie für alle Mitarbeiter im Zeitraum von 3. bis 30. November vorliegen. Die Auszahlung ist angesichts der bevorstehenden Sonderzahlungen noch für November zugesagt.

Auch der Fixkostenzuschuss II soll noch im November für jene Betriebe zur Verfügung stehen, die von einer Schließung zwar nicht direkt oder als Zulieferer betroffen sind, aber trotzdem die Folgen des Lockdowns sehr deutlich spüren.

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