fbpx

Zum Thema:

17.01.2021 - 21:38FPÖ Pörtschach fordert Sonder­sitzung für „ver­gessene Anträge“17.01.2021 - 20:19Allein, unterkühlt und verletzt im Wald: „Leute machten Fotos statt zu helfen“17.01.2021 - 18:47Adler gewinnen gegen die Bullen: 3:2 für den VSV17.01.2021 - 12:54Grüne Villach kritisieren „Alibi-Aus­schreibung“ des Stadt­marketings
Politik - Villach
Am Bild: v.l.n.r: Peter Weidinger, Erwin Baumann und Christian Pober
Am Bild: v.l.n.r: Peter Weidinger, Erwin Baumann und Christian Pober © ÖVP/ FPÖ

Erwin Bauman:

„Türkise Partei­soldaten stellen Partei­interessen über Gesamtwohl der Bevölkerung“

Villach – Durch Corona sind viele Familien in eine außergewöhnliche Belastungssituation geraten. Bereits in der ersten Lockdown-Phase mussten viele Mütter und Väter ihren Anspruch auf Sonderurlaub geltend machen, Zeitguthaben wurden abgebaut und zustehende Urlaubstage verbraucht. In der nunmehrigen neuerlichen Lockdown-Phase werden Eltern häufig vor unlösbare Situation gestellt, wenn sie wegen Quarantäne-Maßnahmen ihre Kinder betreuen sollen. Auch in der Villacher Politik ist das Thema heiß diskutiert.

 1 Minuten Lesezeit (157 Wörter) | Änderung am 06.11.2020 - 20.02 Uhr

Stadtrat Erwin Baumann (FPÖ) meint dazu: “FPÖ und SPÖ haben mit einer Resolution im Villacher Gemeinderat die Bundesregierung aufgefordert, einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit für die gesamte Dauer der coronabedingten Schließung von Kinderbetreuungs- und Bildungseinrichtungen festzulegen und einen vollständigen Ersatz der Lohnkosten für die Arbeitgeber einzuführen. Exakt diese Lösung wurde nun von der Bundesregierung und den Sozialpartnern erarbeitet und im Nationalrat beschlossen! Das ist ein Erfolg, den auch wir uns auf unsere Fahnen schreiben dürfen!”

“Ausspielen von Unternehmern und Arbeitnehmern” 

Einmal mehr völlig daneben seien hingegen, laut Baumann, die Villacher ÖVP-Politiker Peter Weidinger und Stadtrat Pober gelegen, die noch in der letzten Gemeinderatssitzung angesichts der eingebrachten Resolution vor dem “Ausspielen von Unternehmern und Arbeitnehmern” und einem “sozialistischen Versorgungsstaat” faselten. Weidinger und Pober seien Parteisoldaten, die reine Klientelpolitik für ihre türkisen Freunde betreiben würden, statt das Gesamtwohl der Bevölkerung im Auge zu haben, kritisierte Baumann wörtlich. 

ANZEIGE