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Wirtschaft - Klagenfurt
„Wir wollen Klagenfurt weiterbringen!“ so Max Habenicht und Christiane Holzinger über ihre Vision für Klagenfurt und Klagenfurt Land.
„Wir wollen Klagenfurt weiterbringen!“ so Max Habenicht und Christiane Holzinger über ihre Vision für Klagenfurt und Klagenfurt Land. © WKK/KK

Zwei Unternehmerteams:

Sie wollen die Klagenfurter Wirtschaft „weiter bringen“

Klagenfurt – Um beiden Wirtschaftsräumen gerecht zu werden, erhalten die Wirtschaftskammer-Bezirksstellen Klagenfurt Stadt und Klagenfurt Land nun ihren eigenen Bezirksstellen-Ausschuss. Max Habenicht wurde bei der konstituierenden Sitzung in Klagenfurt Stadt wiedergewählt. Christiane Holzinger führt nun Klagenfurt Land an.

 4 Minuten Lesezeit (505 Wörter) | Änderung am 06.11.2020 - 10.32 Uhr

„Die Lage ist ernst. Unser Wirtschafts- und Lebensraum steht vor großen Herausforderungen. Wir bereiten uns tatkräftig darauf vor“, so der wiederbestätigte Bezirksstellenobmann für Klagenfurt Stadt Max Habenicht über den Wandel im Handel.

Gut durchmischte Teams

Denn die frühere Versorgungsstruktur einer Stadt sei einer Erlebniswelt gewichen und „In Wahrheit kämpfen wir gegen drei Tsunamis: dem Strukturwandel, der Digitalisierung und mit Corona. Da braucht es visionäre Ansätze!“ In beiden Teams sind ausdrücklich alle Generationen, Größen von Unternehmen und verschiedenste Branchen vertreten.

„Interessenspolitisch bietet diese Konstellation einen neuen Fokus“, ist Christiane Holzinger, nun an der Spitze von Klagenfurt Land, überzeugt. „Es braucht Menschen, die vor Ort stark verankert sind. So können wir punktgenau die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer vertreten“, freut sich Holzinger über ihr neues Team, das als weiblichste Bezirksstelle an den Start geht.

Chancen für Ansiedlungen nutzen

Bei der Betreuung der Regionen will Holzinger die Seenregion von der ländlichen Region thematisch unterscheiden. Eine Bündelung unterhalb der Drau sei auch denkbar. „Somit können wir uns um drei ganz spezifische Raumentwicklungen kümmern und werden allen mit ihren Besonderheiten gerecht.“ Eine Wechselwirkung der beruflichen Pendler vereine Klagenfurt Land wiederum. „Hier gibt es Berührungspunkte mit Klagenfurt Stadt und wollen wir uns gut abstimmen, was für die Pendler in der Innenstadt getan wird.“

In Zukunft werde eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden stattfinden. Als große Chance für Ansiedelungen außerhalb von Klagenfurt sieht Holzinger den zukünftigen Koralmtunnel. „Mit dem Koralmtunnel wird der Austausch zu anderen Bundesländern intensiviert. Arbeitsplätze spielen dabei eine Schlüsselrolle!“ sieht Habenicht die Fertigstellung als Jahrhundertchance. Dafür positionieren die beiden frischgewählten Bezirksstellenobleute Klagenfurt Stadt und Land bereits jetzt als attraktiven Wohn- und Arbeitsort mit dem gewissen Extra wie etwa der Work-See-Balance.

Fortschritt für die Bezirksstelle der Wirtschaftskammer

„Klagenfurt weiterbringen“ ist das Motto der beiden Teams für Klagenfurt Stadt und Land. Zentrale Standortbedingungen sollen verbessert und eine nachhaltige Positionierung erreicht werden. Die WK-Bezirksstelle Klagenfurt gilt als Erfolgsbeispiel, wenn es darum geht, dass verschiedene Player Hand in Hand arbeiten und die Politik Forderungen im Sinne der Klagenfurter Unternehmen nachhaltig in ihre Stadtkonzepte umsetzt. Stärker vorantreiben will die neue Bezirksobfrau das Thema Innovation am Land. Wenn gute Konzepte in der Vergangenheit funktioniert haben, will Holzinger diese auch auf Klagenfurt Land ausweiten.

Attraktive Öffi-Tickets als Teil der Lösung

Damit spricht sie die Pop-up-Stores zur Belebung der Ortskerne und Angebote für digitale Nomaden an. Auf die Themen Smart Cities und ganzheitliches Verkehrskonzept wird hingegen Klagenfurt Stadt seinen urbanen Schwerpunkt legen. „Kurzstrecken gehören durch ein Öffi-Netz massiv entlastet“, regt Habenicht an. Attraktive Öffi-Tickets seien ein Teil der Lösung. Öffentliche Bauträger werden zukünftig innerstädtische Projekte als leistbares Wohnen umzusetzen müssen. „Hierfür benötigt es zweckgebundene Förderungen und vertragliche Verankerungen seitens der öffentlichen Hand!“ so Habenicht. Die öffentlichen Einrichtungen sollten mit gutem Beispiel vorangehen und nicht weiter aus der Stadt absiedeln, wie es bereits vielerorts passiert ist.

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