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Leute - Kärnten
© Reinhard Eberhart

Start der Aktion am 5. Jänner:

Kunstprojekt „for distance“: So können wir uns trotz Lockdown treffen

Simonhöhe Kärnten – Mit einem ungewöhnlichen Projekt wartet der bekannte Kärntner Ideen-Entwickler und Aktionist Reinhart Eberhart in diesen schweren Zeiten von Corona auf: Mittels einer "Kunstausstellung" in der Kärntner Skiregion Simonhöhe wird dargestellt, wie mit Abstandshaltung ein halbwegs normales Zusammentreffen von vielen Menschen wieder möglich sein kann. "for distance" nennt sich dieses Kunstwerk, welches am 5. Jänner 2021 für die Öffentlichkeit in Szene gesetzt wird.

 3 Minuten Lesezeit (383 Wörter)

„Ich möchte in Zeiten von Lockdown sowie wirtschaftlicher Probleme und des brutalen Terrors unserer Gesellschaft einen Lichtblick eröffnen, um wieder echte Lebensfreude zu tanken und Freizeitvergnügen möglichst unbeschwert genießen zu können“, erläutert Eberhart sein Werk.

Symbole sollen zeigen, dass Veranstaltungen machbar wären

Konkret werden auf der Simonhöhe farbige Symbolflächen dem Betrachter die notwendigen Mindestabstände veranschaulichen und deutlich machen, dass auch in Zeiten wie diesen Veranstaltungen mit vielen Teilnehmern durchaus machbar sind. Auf freien Flächen wird ein Raster von geometrischen Figuren in großzügigen Abständen, wie auf einer riesigen Tapete, gestaltet. „Diese künstlerische Covid-Geometrie soll nach Beendigung des Lockdown Vorreiter für alle Freiluft-Veranstaltungen mit großem Publikumszulauf sowie beispielgebend für alle Aktivitäten in geschlossenen Räumen sein! Wir möchten mit dieser Aktion den Menschen Mut machen, sie inspirieren und neue Wege aufzeigen“, so der Künstler.

Kunstwerk soll Gäste anlocken

Mit dieser Kunstaktion soll außerdem für die Winterfreuden auf den Skipisten geworben werden.Begeistert zeigt sich der Inhaber des Schigebietes Simonhöhe, Andreas Kogler: „Mit dieser spektakulären Aktion wird aufgezeigt, dass wir alle in dieser schweren Zeit Rücksicht aufeinander nehmen müssen, gleichzeitig aber auch veranschaulicht, dass trotzdem vieles möglich ist!“

„Die Welt braucht wieder positive Signale!“

„Nachdem jetzt sozusagen ein farbenprächtiger, geometrischer Teppich über Schipisten, Turnsäle und Sportplätze aufgetragen werden kann, wo die Abstandshaltung so großzügig angelegt ist, dass keine Infektionsgefahr besteht, sind diese Maßnahmen in den Covid-Richtlinien neu zu überdenken. Denn eines ist sicher: Wir müssen aus der Krise lernen – und zwar in allen Bereichen! Die Welt braucht wieder positive Signale!“, findet der Künstler.

Werke werden in jedem Fall ausgestellt

Eberhart versichert, dass der Startschuss zur Kunstaktion auf jeden Fall am 5. Jänner nächsten Jahres erfolgen wird, egal ob es einen Lockdown gibt oder nicht. Das gesamte Areal werde durch Ordnungskräfte abgeschottet und Gäste würden vom Parkplatz bis zu den Besucherrängen mittels einer „Covid-Navigation“ geleitet. „Sollten jedoch wegen strenger Covid-Maßnahmen Veranstaltungen im Freien verboten sein, werden die Bilder dieser Kunstinstallation ohne Besucher in Form von Generalproben mehrmals aufgenommen, damit alle Welt sehen kann, wie in Covid-Zeiten Vergnügen stattfinden kann!“, betont der Aktionist.

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