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Wirtschaft - Kärnten
© FH Kärnten

Jobs im eigenen Land schaffen

Neuer Master­studien­gang Leistungs­elektronik an FH Kärnten

Kärnten – An der Fachhochschule Kärnten soll im Wintersemester 2021 ein Masterstudiengang für Leistungselektronik starten. Die ersten Absolventinnen und Absolventen sind im Sommer 2023 zu erwarten.

 1 Minuten Lesezeit (198 Wörter) | Änderung am 07.11.2020 - 14.21 Uhr

Entwickelt wurde er in enger Abstimmung mit Betrieben wie Infineon und Institutionen wie Industriellenvereinigung, Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds oder Silicon Austria Labs. Voraussetzung ist jetzt noch die Akkreditierung des Studienganges durch die österreichische Qualitätssicherungsagentur AQ Austria. Dafür muss die FH Kärnten einen entsprechenden Finanzierungsnachweis vorlegen. Dieser ist nun durch eine zwischen Land Kärnten und FH Kärnten abgeschlossene Finanzierungs- und Leistungsvereinbarung gegeben.

Großer Bedarf an Nachwuchskräften

Bildungsreferent Landeshauptmann Peter Kaiser hebt die rund um den geplanten Masterstudiengang durchgeführte Bedarfs- und Akzeptanzanalyse hervor. „Dabei haben bereits zwölf Unternehmen ihren Bedarf in den kommenden fünf Jahren mit etwa 550 Nachwuchskräften im Bereich Leistungselektronik beziffert, davon etwas mehr als die Hälfte in Österreich.“ Mit maximal 16 Studienplätzen soll der Masterstudiengang für Leistungselektronik im Wintersemester 2021 starten. Die ersten Absolventinnen und Absolventen sind im Sommer 2023 zu erwarten.

Laut Kaiser handelt es sich um ein Sonderprojekt, daher sind die Entwicklungskosten nicht von der im Jahr 2018 angeschlossenen Finanzierungsvereinbarung für die Studienbereiche Technik, Wirtschaft, Gesundheit & Soziales mit der FH Kärnten umfasst. Die Kosten für den Masterstudiengang betragen insgesamt 856.000 Euro und werden von Bund, Land, Gemeinden sowie aus Studienbeiträgen finanziert.

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