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Lage an den Grenzen wird besprochen

Kaiser: „Auslands­reisen auf ein Minimum reduzieren“

Kärnten – Im gestrigen Koordinationsgremium des Landes Kärnten wurde über die Situation in Kärntens Nachbarländern besprochen. Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser kündigt im Zuge dessen auch an, dass das weitere Grenzmanagement bald bundesweit thematisiert wird. 

 Weniger als 1 Minute Lesezeit (110 Wörter) | Änderung am 14.11.2020 - 07.27 Uhr

„Auslandsreisen sollten auf ein Minimum reduziert werden, es besteht die Gefahr der Infektionseinschleppung. Auch unsere Nachbarländer haben dramatische Coronaentwicklungen zu verzeichnen. Bundesweit werden wir das weitere Grenzmanagement besprechen“, warnt Kaiser. Er bezieht sich dabei auch auf Medienberichte vom Wochenende, in denen über „viele Kärntner in Tarvis“ berichtet wurde.

Kritische Lage in Italien

Das Gesundheitswesen in Italien ist unterdessen überlastet. Italienische Ärzte fordern bereits den „totalen Lockdown“, damit sie auch „normalen“ Patienten die Behandlung im Krankenhaus nicht verweigern müssen. „In Anbetracht der rasanten Entwicklung dieser zweiten Welle ist ein grenzüberschreitender Austausch dringend erforderlich und eine regelmäßige Lage-Besprechung in unserer Alpen-Adria-Region notwendig“, betonte Kaiser daher am Montag.

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