fbpx

Zum Thema:

03.12.2020 - 17:44Nach Rechnungs­hof-Urteil: Auch seitens der Politik hagelt es Kritik03.12.2020 - 13:40Neuerliche Ver­handlung: Frei­spruch für Gail­taler Polizei­oberst03.12.2020 - 13:14Rechnungs­hof er­teilt Klagen­furt ver­nichtendes Zeugnis03.12.2020 - 12:54Top: Weltmeister­titel für Klagen­furter Chili­saucen
Wirtschaft - Klagenfurt
Robert Zechner, Ing. Daniel Hassler, DI Christian Garz und DI Dr. Michael Jaindl
Robert Zechner, Ing. Daniel Hassler, DI Christian Garz und DI Dr. Michael Jaindl © KK/AlpenSan

Im Schloss Ehrenhausen

Vier Klagenfurter produzieren nun medizinische Masken

Klagenfurt – Die Nachfrage ist groß, das neu gegründete Klagenfurter Unternehmen beliefert bereits renommierte medizinische Einrichtungen sowohl im öffentlichen als auch privaten Bereich. Durch die lokale Produktion möchte man unabhängig von anderen Ländern sein.

 2 Minuten Lesezeit (274 Wörter)

Sie waren heuer oft knapp, zum Teil waren die Lieferzeiten sehr lange – die Mund-Nasenschutzmasken für den medizinischen Bereich. Vier Klagenfurter – DI Dr. Michael Jaindl, DI Christian Garz, Ing. Daniel Hassler und Robert Zechner – produzieren seit September mit der neu gegründeten Firma „AlpenSan“ genau diese medizinischen Gesichtsmasken – direkt in Klagenfurt, im Schloss Ehrenhausen.

Unabhängig durch lokale Produktion

„Der Hauptexporteur von Gesichtsmasken ist China“, informiert AlpenSan-Geschäftsführer Michael Jaindl, der auch Eigentümer und Geschäftsführer von „Kärnten Solar“ ist. „Länder sind auf die Verfügbarkeit angewiesen, müssen lange Lieferzeiten in Kauf nehmen und sind zudem mit der Herausforderung konfrontiert, dass leider mit den Zertifikaten sehr viel Missbrauch betrieben wird.“ Miteigentümer Robert Zechner erläutert: „Wir treten damit den Beweis an, dass die MNS-Masken auch lokal zu einem sehr fairen und in Österreich marktkonformem Preis produziert werden können.“

Hohe Investitionen

Rund 250.000 Euro haben die Vier in das Unternehmen und speziell in die Maschinentechnik investiert, denn, so Garz: „Gerade für Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen soll die Verfügbarkeit der medizinischen Gesichtsmasken immer gewährleistet sein, unabhängig von etwaigen Pandemien. Auch die Umwelt freut sich über eine grüne Maske: Kein Containerschiff muss dafür um die halbe Welt fahren und so verbessert sich die CO2 Bilanz.“

Bis zu 3,5 Millionen Masken pro Monat

Bei AlpenSan können pro Minute etwa 90 Masken, pro Stunde also etwa 5.400 Masken, produziert werden. „Bei Spitzenauslastung können wir im Bedarfsfall etwa 3,5 Millionen Masken pro Monat produzieren“, so Hassler. Die Masken sind ein Medizinprodukt der Klasse I nach Verordnung (EU) 2017/745 MDR und bestehen aus 3-lagigem Vliesstoff mit einem elastischen Band. 

Schlagwörter:
ANZEIGE