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Politik - Klagenfurt
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Stadtrat Christian Scheider kritisiert

Unverständnis für „Prunkbauten in finanziell schwierigen Zeiten“

Klagenfurt – Stadtrat Christian Scheider kritisiert die Entscheidung des Stadtsenates in Bezug auf den Umbau im Klagenfurter Rathaus. So sei es seiner Meinung nach ein "völlig falsches Signal an die Bevölkerung, sich jetzt einen Prunkbau zu leisten", findet Scheider. 

 1 Minuten Lesezeit (217 Wörter) | Änderung am 10.11.2020 - 14.58 Uhr

„Eine völlig unverständliche Entscheidung in Bezug auf den Umbau im Klagenfurter Rathaus wurde ebenfalls in der heutigen Stadtsenatssitzung getroffen“, bedauert Stadtrat Christian Scheider. Für eine WC Anlage im Europahaus und eine Glasüberdachung für den Innenhof im Klagenfurter Rathaus wurden demnach insgesamt zwei Millionen EURO veranschlagt. „In Hinsicht auf die angespannte Finanzsituation der Stadt rund um den Veruntreuungsskandal bei der Stadtkassa und der Covid-19 Situation ist es ein völlig falsches Signal an die Bevölkerung, sich jetzt einen Prunkbau zu leisten“, findet Scheider. Im Gegenzug würde man wichtige Anschaffungen bei der Feuerwehr einsparen, welche dringend benötigt werden.

Unterstützung werde in anderen Bereichen benötigt

Jugendkulturelle Einrichtungen wie der Klub „Stereo“ würden wiederum in der derzeitigen schwierigen Zeit im Stich gelassen werden. Hier müsse man ansetzen und wichtige Einrichtungen mit Förderungen so unterstützen, damit sie einigermaßen gut durch die Krise kommen, zeigt Scheider auf. „In Zeiten von einer Corona Pandemie, wo zahlreiche Menschen aufgrund von Betriebsschließungen, Lockdown, etc. nicht wissen, wie es finanziell weitergeht, ist es ein völlig falsches Signal von Seiten der Bürgermeisterin und Ihren Koalitionären, einen Prunkbau in Millionenhöhe zu errichten. Es verwundert eigentlich, dass ich als einziger gegen dieses Mammutprojekt aufgezeigt und gestimmt habe“, schließt Scheider.

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