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Aktuell - Kärnten
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Aktuelle Covid-19-Entwicklung

Coronalage in Kärnten: Aktuelle Infos im Überblick

Kärnten – Heute gab es wieder einige Neuigkeiten rund um die aktuelle Corona-Situation in Kärnten. Wir haben die wichtigsten Informationen für euch in einem Überblick zusammengefasst. 

 5 Minuten Lesezeit (710 Wörter) | Änderung am 10.11.2020 - 19.56 Uhr

Österreichweit wurden von Montag auf Dienstag wieder 6.120 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Bisher gab es in Österreich 164.866 positive Testergebnisse. Mit heutigem Stand (10. November 2020, 9.30 Uhr) sind österreichweit 1.499 Personen an den Folgen des Corona-Virus verstorben und 98.663 sind wieder genesen. Derzeit befinden sich 3.549 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 495 der Erkrankten auf Intensivstationen.

Neuinfektionen nach Bundesländern

Die Neuinfektionen von Montag auf Dienstag teilen sich auf die Bundesländer Österreichs wie folgt auf:

Burgenland: 150

Kärnten: 242

Niederösterreich: 1.027

Oberösterreich: 1.183

Salzburg: 310

Steiermark: 795

Tirol: 950

Vorarlberg: 509

Wien: 954

Fallzahlen Kärnten

Die Zahl der jemals bestätigten Fälle hat sich von gestern, Montag, 14 Uhr bis heute, Dienstag, 14. Uhr um 231 auf insgesamt 5.381 erhöht. Weil, wie bereits mehrfach kommuniziert, noch nicht alle Fälle ins EMS eingetragen werden konnten, dürfte die tatsächliche Zahl jedoch höher sein. Die 231 neuen Fälle teilen sich auf die Bezirke wie folgt auf: Klagenfurt +33, Villach +17, Hermagor +5, Klagenfurt-Land +33, St. Veit +27, Spittal +16, Villach-Land +18, Völkermarkt +51, Wolfsberg +11, Feldkirchen +20.

Bisher 50 Corona-Todesfälle in Kärnten

In den letzten Tagen musste Kärnten wieder acht Corona-Todesfälle beklagen. Zwei Frauen und zwei Männer sind gestern, Montag, mit Vorerkrankungen in Kärntner Krankenhäusern verstorben. Die Zahl der Corona-Todesfälle erhöht sich damit auf 46. Die Frauen waren 87 und 82 Jahre alt, die beiden Männer 90 und 82 Jahre.

Eine 97-jährige Frau und ein 88-jähriger Mann mit Vorerkrankungen sind heute, Dienstag, im Krankenhaus verstorben. Außerdem wurden zwei weitere Corona-Todesfälle von Montag und Sonntag gemeldet. Bei diesen handelt es sich um einen 88-jährigen Mann und einen 83-jährigen Mann. Die Zahl der Corona-Todesfälle erhöht sich damit in Kärnten auf 50.

Erste Operationen werden verschoben

In den Krankenhäusern wird vorsorglich „Stufe 3“ organisiert. Das bedeutet, dass „nicht lebensnotwendige Operationen“ im stationären Bereich verschoben werden. Die Akutversorgung ist selbstverständlich gewährleistet. Patienten mit akuten Beschwerden sollen sich nicht scheuen, das Krankenhaus aufzusuchen.„Alle Krankenhäuser des Landes, Landesspitäler und Private, stehen in einem täglichen Austausch, um Ressourcen zu schaffen, um beispielsweise Patienten zu verlegen“, weist Kaiser hin. Es sei vonnöten, dass in Kuranstalten und Rehakliniken, wie schon im Frühjahr, wieder Betten-Kontingente für Coronapatienten freigehalten werden.

Besuchsverbot im Krankenhaus Spittal

Ab morgen, dem 11. November, herrscht im Krankenhaus Spittal ein generelles Besuchsverbot. Als Ausnahmen werden „werdende Väter“ und die Angehörigen von Palliativpatienten angeführt. Alle anderen sind dazu angehalten auf digitale Kommunikation umzusteigen. Der Krankenhausbetrieb bleibt weiterhin aufrecht.

Appell: „Auslands­reisen auf ein Minimum reduzieren“

„Auch unsere Nachbarländer haben dramatische Coronaentwicklungen zu verzeichnen. Bundesweit werden wir das weitere Grenzmanagement besprechen“, warnt Kaiser. Er bezieht sich dabei auch auf Medienberichte vom Wochenende, in denen über „viele Kärntner in Tarvis“ berichtet wurde.

Kritische Lage in Italien

Das Gesundheitswesen in Italien ist unterdessen überlastet. Italienische Ärzte fordern bereits den „totalen Lockdown“, damit sie auch „normalen“ Patienten die Behandlung im Krankenhaus nicht verweigern müssen. „In Anbetracht der rasanten Entwicklung dieser zweiten Welle ist ein grenzüberschreitender Austausch dringend erforderlich und eine regelmäßige Lage-Besprechung in unserer Alpen-Adria-Region notwendig“, betonte Kaiser daher am Montag.

Geschäfte schließen nun früher

Ab Mittwoch, den 11. November schließen die Geschäfte Montag bis Freitag um 19 Uhr, solange es eine Ausgangsbeschränkung für 20 Uhr gibt. Ausgenommen davon sind Geschäfte an Bahnhöfen und Flughäfen. Die Öffnungszeiten am Morgen bleiben unverändert. „Die Regelung wird die Einhaltung der Ausgangsbeschränkungen in der Praxis erleichtern und ist somit ganz im Sinne der Bemühungen der Bundesregierung, den Anstieg der Infektionszahlen zurückzudrängen.“ begrüßt Rainer Trefelik, Obmann der Bundessparte Handel in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die neue Verordnung.

Ausgangs­beschränkung wird verlängert

Seit der letzten Woche gelten in Österreich von 20 bis 6 Uhr Ausgangsbeschränkungen. Diese waren für zehn Tage beschränkt. Morgen, 11. November, wird um weitere zehn Tage verlängert.

Es gibt also auch weiterhin nur fünf Gründe, ab 20 Uhr das Zuhause zu verlassen:

Ausnahmen

  • Berufliche Zwecke
  • Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens
  • Betreuung und Pflege Hilfsbedürftiger und aus familiären Gründen
  • Abwehr von Gefahr für Leib, Leben und Eigentum
  • Physische und psychische Erholung
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