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Aktuell - Kärnten
© FF Obervellach

Apell an Verkehrsteilnehmer

Feuerwehr bei Einsatz in Gefahr: „Autos rasen mit Vollgas vorbei“

Kärnten – Im Ernstfall steht die Feuerwehr immer für uns Einsatz und sorgt für unsere Sicherheit. Dass dies leider nicht immer wertgeschätzt wird, mussten die Kameraden der FF Obervellach vor kurzem bei einem Einsatz erleben. Autofahrer nahmen keine Rücksicht auf die Einsatzkräfte. 

 2 Minuten Lesezeit (276 Wörter)
Diese Woche wurde die Freiwillige Feuerwehr Obervellach gemeinsam mit drei weiteren Feuerwehren zu einem Verkehrsunfall alarmiert. Mehrere Autos und ein LKW waren an dem Unfall beteiligt. Doch der Einsatz war dieses mal nicht nur für die im Unfall verwickelten Fahrzeuglenker und Insassen gefährlich, sondern auch für die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr.

Apell an rücksichtslose Verkehrsteilnehmer

„Heute wurden zwei unserer Kameradinnen beinahe von einem LKW über den Haufen gefahren, da der Lenker weder auf die roten Winkerkellen noch auf die Handzeichen der Verkehrssicherungsposten reagierte“, teilt die FF Obervellach mit. Mit einem dringenden Appell wandten sich die Einsatzkräfte anschließend an alle Verkehrsteilnehmer.

Liebe Autofahrer...

In einem Facebook Posting bittet die Feuerwehr Obervellach:

„Liebe Autofahrer! Wenn ihr unterwegs seid und am Straßenrand jemanden seht (egal ob Feuerwehrler, Polizei oder sonst wer), der mit dem ausgestreckten Arm eine Auf- Abwärtsbewegung macht, dann bedeutet dies: Achtung! Gefahr! …und nicht: mit Vollgas weiterfahren!

Wenn euch eine Einsatzkraft mit der ausgestreckten Hand anweist, nach rechts in die Seitenstraße zu fahren, dann macht es! Nicht um den auf der Straße stehenden Posten herum geradeaus weiterfahren! Es hat sicherlich einen guten Grund, warum ihr rechts fahren sollt.

Heute wurden zwei unserer Kameradinnen beinahe von einem LKW über den Haufen gefahren, da der Lenker weder auf die roten Winkerkellen noch auf die Handzeichen der Verkehrssicherungsposten reagierte, an den beiden knapp vorbei rauschte und dann noch fast auf das kurz danach befindliche Stauende gekracht wäre. Bei den heute morgen herrschenden Witterungsbedingungen waren gut 90 Prozent aller Autofahrer für diese Sicht/Straßenverhältnisse viel zu schnell unterwegs. Gott-sei-dank ist nicht mehr passiert.“

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