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Politik - Klagenfurt
© Schmid-Tarmann

Missstände am Benediktinermarkt

„Standler können versprochene Parkplätze nicht nutzen“

Klagenfurt – Grüne Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann begrüßt die 'Marktordnung Neu', weißt jedoch gleichzeitig auf zwei Missstände am Benediktinermarkt hin. Zum einen könnten die Marktfieranten die Tiefgarage nicht wie versprochen nutzen. Zum anderen müsse das Marktbüro auch während der Markt-Kernzeiten besetzt sein. 

 2 Minuten Lesezeit (331 Wörter) | Änderung am 12.11.2020 - 08.41 Uhr

„Lange Jahre haben wir dafür gekämpft, dass das Herzstück der Klagenfurt Innenstadt, der Benediktinermarkt, eine neue, zeitgemäße Marktordnung1 bekommt. Nun ist es endlich vollbracht“, resümiert die grüne Gemeinderätin Evelyn Schmid-Tarmann. „Es ist wahrlich ein Kunststück gelungen, alle Interessensgruppen einzubinden und sogar den potentiellen Blockierern der Wirtschafts-, Arbeiter- und Landwirtschaftskammern die Zustimmung abzuringen. Großes Lob an alle handelnden Personen.“

Marktbüro zu selten besetzt

„Zwei Dinge liegen jedoch noch im Argen, wobei eines im Handumdrehen zu verbessern wäre“, führt Schmid-Tarmann weiter aus. „Das Marktbüro als wichtige Service- und Anlaufstelle für Fragen, Wünsche und Beschwerden ist nur an den beiden Wochenmarkttagen geöffnet. Mehr Bürger*innen-Nähe durch Besetzung des Büros während der Markt-Kernzeiten ist erforderlich. Auch die blickdichten Scheiben vermitteln einen abweisenden und unbesetzten Eindruck.

Das zweite Manko liese sich laut Schmid-Tarmann schwerer beheben. Konkret geht es um die Abstellmöglichkeiten für die Lieferwagen der Marktstandler.

„Parkplätze in der Tiefgarage können nicht benutzt werden“

„Vor dem Bau der Garage wurde den Standler*innen ausreichend Platz für ihre Fahrzeuge in der Tiefgarage versprochen“, erinnert Schmid-Tarmann an die Stehsätze die bei den Marktversammlungen davor zu hören waren. Zur Erinnerung: die Standlerinnen parkten vormals ihre Fahrzeuge in der Lichtenfelsgasse unter acht schattenspendenden Sommerlinden. Seit dem Bau des Vitaneums sind sowohl die Parkmöglichkeiten als auch die Schattenspender Geschichte. „Die Höhe der Tiefgarage ist, laut Aussagen von Standler*innen, um mindestens 30 Zentimeter zu niedrig um mit einem Kleintransporter einfahren zu können. Da drängt sich die Vermutung auf, die Errichter der Tiefgarage wollten gar nie die Lieferwagen auf ihren unterirdischen Parkflächen berücksichtigen.“

„Und so verparken die Lieferwagen der Fierant*innen notgedrungen den südwestlichen Eingang zum Markt“, ist Schmid-Tarmann verärgert. „All die leeren Worthülsen um den Segen der Tiefgarage für den Benediktinermarkt verpuffen angesichts dieses gravierenden Planungs- bzw. Verhandlungsfehlers. Den Marktleuten hat die Garage nichts gebracht.“

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