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Weitere Maßnahmen

„Diensträder“ sorgen ab sofort für mehr Sicherheit im Magistrat

Klagenfurt – Diensträder in Amtsgebäuden ab Montag verpflichtend aktiv. Parteienverkehr größtmöglich schriftlich oder telefonisch. Bürgerservice weiterhin voll gewährleistet.

 2 Minuten Lesezeit (336 Wörter) | Änderung am 12.11.2020 - 12.26 Uhr

Der Magistrat der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee setzt für seine Amtsgebäude weitere vorbeugende Maßnahmen. Abteilungen wurden bereits im Vorfeld angehalten, für Büros mit zwei und mehreren Personen, Diensträder zu planen. Sofern diese Diensträder in Abteilungen nicht bereits zwischenzeitlich praktiziert wurden, sind diese nun ab kommenden Montag für alle Abteilungen verpflichtend zu aktivieren.

Ansteckungsgefahr verringern

Diensträder bedeutet, dass die jeweils nicht anwesende Person über Telearbeit/Homeoffice von zu Hause arbeitet. Der Wechsel der Mitarbeiter erfolgt auf täglicher oder wöchentlicher Basis und hat so zu erfolgen, dass sich Mitarbeiter nicht einer gegenseitigen Ansteckungsgefahr aussetzen. Weiters sind Abteilungen dazu angehalten, den Parteienverkehr bis auf weiteres größtmöglich auf schriftlichem oder telefonischem Wege zu erfüllen.

Schutz für Mitarbeiter an erster Stelle

Mit diesen Schritten setzt der Magistrat weitere Maßnahmen zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gleichzeitig kann die Stadt damit auch weiterhin ihre Dienstleistungen im vollen Umfang erfüllen.

Homeoffice im Magistrat – spät, aber doch!

Lange hat man sich gegen eine neue, moderne Art des Arbeitens im Magistrat gewehrt. „Schon seit geraumer Zeit setze ich mich für das Homeoffice ein. Es birgt einfach mehr Flexibilität, Motivation und zum jetzigen Zeitpunkt auch Sicherheit in sich“, so Vizebürgermeister Germ. „Es freut mich, dass das verstaubte Denken, wenn auch mit dem negativen Beigeschmack der steigenden Corona-Zahlen, von neuen Ansätzen und zeitgemäßen Denkweisen abgelöst wird“, erklärt Germ.

„Spät, aber doch hat man eingesehen, dass kein Weg am Homeoffice bzw. Teleworking vorbeiführen wird. Jetzt nicht und auch in der Zukunft nicht“, ist Vizebürgermeister Germ überzeugt. Für die Zukunft wäre es wichtig, wenn man diesen Prozess nützen und evaluieren würde, und somit Schritt für Schritt eine solide Basis für eine Zukunft mit Teleworking schafft. „Es wäre fatal und unverantwortlich, wenn man jetzt getätigte Investitionen für eine Zukunft ohne eine gesundheitsgefährdenden Situation nicht nützen würde“, schließt Germ.

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