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Wirtschaft - Kärnten
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Noch 70.000 Euro Budget

Kleinprojekte­fonds: Letzte Bewilligungsrunde für 2020 gestartet

Kärnten – Bis Ende des Jahres stehen noch 70.000 Euro zur Verfügung. Die Förderaktion bietet unbürokratische und rasche finanzielle Unterstützung, um regionale Strukturen vor Ort zu stärken.

 2 Minuten Lesezeit (241 Wörter) | Änderung am 12.11.2020 - 11.28 Uhr

Vom Kinderspielplatz über die Ausstattung von Vereinsräumlichkeiten bis hin zur Anschaffung von neuen Markthütten – insgesamt 85 Kleinprojekte wurden vom Land Kärnten seit Beginn der Förderaktion bereits unterstützt. „Ein starker und wettbewerbsfähiger ländlicher Raum wirkt auch der Abwanderung entgegen. Deshalb haben wir dieses Förderinstrument geschaffen, für Projekte, bei denen Gemeinnützigkeit im Vordergrund steht und für die sonst keine Fördermöglichkeit greift“, betont Orts- und Regionalentwicklungsreferent Gruber.

Regionalität als Sicherheitsnetz

Eine Fördersumme von rund 550.000 Euro wurde bereits ausbezahlt. Im Jahr 2020 mussten die Mittel sogar aufgestockt werden. „Insbesondere die Corona-Krise hat gezeigt, wie wichtig regional funktionierende Strukturen sind. Regionalität ist für die Menschen ein Sicherheitsnetz in der Krise“, erklärt Gruber die große Zahl an Anträgen vor allem in der zweiten Jahreshälfte.

200.000 Euro für das nächste Jahr

Nun ist die letzte Bewilligungsrunde für das Jahr 2020 gestartet, in der für interessierte Vereine, Dorfgemeinschaften, Schulen, Gemeinden oder Einzelpersonen noch rund 70.000 Euro Fördermittel zur Verfügung stehen. Gefördert werden Investitions- und Sachkosten mit einer Gesamtprojektsumme von bis zu 20.000 Euro. Anträge können ab sofort bei der zuständigen Abteilung 10 – Land- und Forstwirtschaft, Ländlicher Raum gestellt werden. Die Fortführung des Kleinprojektefonds ist auch für 2021 gesichert. „Diese Initiativen sind wichtig für die Identifikation mit Ort und Region. Deshalb haben wir für 2021 bereits 200.000 Euro dafür budgetiert“, so Gruber.

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