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Politik - Klagenfurt
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Schnelle Hilfe für Familien

Im Falle von Schul­schließungen: Scheider fordert Soforthilfeplan

Klagenfurt – "Die Stadt Klagenfurt muss sich für eine im Raum stehende Umstellung auf Homeschooling umgehend rüsten und vor allem für sozial schwächere Familien die erforderlichen Maßnahmen treffen, um ihnen rasch und unbürokratisch zu helfen“, fordert der Klagenfurter Stadtrat Christian Scheider.

 2 Minuten Lesezeit (308 Wörter) | Änderung am 12.11.2020 - 12.48 Uhr

„Statt Unsummen für Prunkbauten aus dem Fenster zu werfen braucht es jetzt ganz konkrete Maßnahmen für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter, um die angespannte Covid-19-Situation für die Familien zu entschärfen“, so Scheider.

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Die Stadt Klagenfurt muss sich für eine im Raum stehende Umstellung auf Homeschooling umgehend rüsten“, fordert der Klagenfurter Stadtrat Christian Scheider.

Die Stadt Klagenfurt muss sich für eine im Raum stehende Umstellung auf Homeschooling umgehend rüsten“, fordert der Klagenfurter Stadtrat Christian Scheider. - © Najera

Geforderte Maßnahmen

Scheider stellte am Donnerstag einen Soforthilfeplan mit drei wichtigen Maßnahmen für Familien vor:

  • „Erstens muss die Stadt sicherstellen, dass im Falle von Schulschließungen ausreichend Betreuungsmöglichkeiten bereit gestellt werden damit die betroffenen Frauen und Männer nicht zu Hause bleiben müssen, sondern weiter ihrer Arbeit nachgehen können.“
  • „Zweitens muss das Geld, das jetzt für Prunkbauten beschlossen wurde, für die Anschaffung von Laptops und Druckern verwendet werden, damit insbesondere sozialschwache Familien nicht vor weitere unlösbare Probleme gestellt werden!“, fordert Scheider.
  • „Drittens muss die Stadt Klagenfurt eine Beratungshotline für Familien einrichten, um persönliche Krisen, die im zweiten Lockdown kommen können, abfedern zu können. Bei der regionalen Hilfs-Hotline sollen Expertinnen und Experten täglich für Gespräche bereitstehen, die in der Covid-19-Situation psychisch an ihre Grenzen stoßen und – auf Wunsch auch anonym – Hilfe und Beratung in Anspruch nehmen, wie es diese in anderen Städten bereits gibt.“, betont Scheider.

„Familien brauchen jetzt Hilfe!“

Mit den möglichen Schulschließungen zur Eindämmung der Verbreitung von Covid-19 stünden viele Klagenfurter Familien vor unlösbaren Problemen, die sie alleine nicht bewältigen werden können. „Die Stadt Klagenfurt hat jetzt akuten Handlungsbedarf, denn die Familien brauchen jetzt Hilfe!“, argumentiert Scheider. Der Klagenfurter Stadtrat fordert die Bürgermeisterin auf, die Punkte des Soforthilfeplans umgehend vorzubereiten, um im Falle von Schulschließungen ohne Verzögerung reagieren zu können.

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