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Aktuell - Klagenfurt
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Im SOS-Kinderdorf

„Opfer“ erfand sexuellen Missbrauch und wurde nun verurteilt

Klagenfurt/ Moosburg – Ein 29 Jahre alter Mann musste heute als Angeklagter vor dem Landesgericht Klagenfurt erscheinen. Er war Bewohner des SOS-Kinderdorfes in Moosburg und hatte dem Kinderdorfleiter sexuellen Missbrauch vorgeworfen. Heute wurde er wegen falscher Aussagen und Verleumdung verurteilt.

 1 Minuten Lesezeit (160 Wörter) | Änderung am 12.11.2020 - 18.08 Uhr

Der Vorfall soll vor vielen Jahren in einem Sommercamp in Italien stattgefunden haben. Wie der ORF nun berichtet, gibt es seitens des „Opfers“ verschiedene Aussagen dazu, was tatsächlich passiert sein soll. Dem 29-Jährigem, dem eine geringe Intelligenz attestiert wurde, wird nun von der Staatsanwältin Nicole Trinker vorgeworfen, dass er den Leiter des Kinderdorfes in vollem Bewusstsein beschuldigt habe. Motive habe er dafür mehrere.

Richter glaubt den Beweisen

Nach mehreren Vorfällen habe dann der 29-Jährige begonnen, Rache gegen den Kinderdorfleiter zu üben. Der Richter Liebhauser-Karl, so der ORF, könne dies mit Telefon- und Nachrichtenprotokollen belegen. Es soll auch Drohungen gegen den Leiter gegeben haben. Somit war für den Richter bewiesen, dass sich das „Opfer“, den Missbrauch nur ausgedacht hatte. Er wurde zu insgesamt 2.800 Euro Strafe verurteilt. Außerdem erhält der 29-Jährige fünf Monate Haft auf Bewährung mit einer Probezeit von drei Jahren. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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