fbpx

Zum Thema:

24.02.2021 - 17:27Corona-Mutation: 72 weitere Fälle der britischen Virus-Variante bestätigt24.02.2021 - 16:35Schweiz setzt Kärnten auf die Risikoliste24.02.2021 - 11:51Gastro fordert: „Selbst­tests sollen als Ein­tritts­test an­er­kannt werden“24.02.2021 - 10:59Mittwoch: Kärnten hat 1.163 aktuelle Corona-Fälle
Politik - Kärnten
© LPD/Hoeher Oskar

Millioneninvestitionen

7,7 Millionen Euro für Kinder­bildungs- und betreuungs­einrichtungen

Kärnten – Wie Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser im Vorfeld der nächsten Regierungssitzung ankündigt, werden in den nächsten drei Jahren insgesamt rund 7,7 Millionen Euro in die Verbesserung von vier Kärntner Bildungseinrichtungen investiert.

 2 Minuten Lesezeit (293 Wörter)

Die Neuerrichtung des Kindergartens St. Andrä, die bauliche Erweiterung des Kindergartens St. Lorenzen, der Neubau des Kindergartens in der Gemeinde Afritz sowie der geplante Bildungscampus Maria Rain gingen im Rahmen einer ELER-Förderungsausschreibung als bestgereihte Projekte hervor. Von der Gesamtinvestitionssumme kommen rund 3,8 Millionen Euro (49,43 %) aus ELER-Mitteln, der von der EU vorgeschriebene Ko-Finanzierungsanteil des Landes beträgt rund 3,9 Millionen Euro (50,57%). ELER, der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums, fördert unter anderem Investitionen in soziale Einrichtungen in den Regionen.

Chance auf Bildung

Es gehe im Wesentlichen auch darum, jedem Kind in Kärnten die gleiche Chance auf Zugang zu Bildung zu ermöglichen. „Mit Hilfe der ELER-Mittel konnten in Summe 21,7 Millionen Euro für soziale Einrichtungen in Kärntens ländlichen Regionen investiert werden – eine enorme Summe“, zeigt sich Sozial- und Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner zufrieden. Sie hofft, dass das ELER-Projekt nach Ablauf dieser Periode (sie endet mit 31. Dezember 2020) verlängert wird. „Kärnten steht jedenfalls bereit und würde die Summe gerne weiter verdoppeln“, betont Prettner. In den vergangenen Jahren wurden mit besagten 21,7 Millionen zahlreiche Projekte realisiert. Die jährlichen Folgekosten werden im Übrigen vom Land getragen.

Familienfreundlichkeit im Wohnort

Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner: „Mit Investitionen in Kinderbildung und -betreuung und damit in weiter Folge die Zukunft unserer Kinder, sind wir hier auf einem goldrichtigen Weg. Unter anderem, weil Kinder- und Familienfreundlichkeit wichtige Kriterien, etwa bei der Wahl des Wohnortes, sind“. Folgende Investitionssummen sind bei den vier Projekten vorgesehen: Rund 2,8 Millionen für den Bildungscampus Maria Rain, 2,4 Millionen Euro für die Neuerrichtung des Kindergarten St. Andrä, 2,0 Millionen Euro für den Neubau des Kindergartens in Afritz sowie 390.000 Euro für die bauliche Erweiterung des Kindergartens St. Lorenzen. Die jeweilige Projektdauer ist auf drei Jahre beschränkt.

ANZEIGE