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Genussvoll durch den Herbst

Köstlich: Diese Herbst­schmankerl wärmen Körper und Geist

Kärnten – Eben noch hat ein spätsommerliches Wetter regiert, doch der Herbst kam rascher als erwartet. Gerade zu dieser Jahreszeit solltest du auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung achten und dabei auf regionale Rezepte setzen, die von innen wärmen. 

 4 Minuten Lesezeit (547 Wörter)

Von Elisa Auer. Wie du dem kalten Herbst erfolgreich strotzen kannst und die damit verbundene obligatorische Verkühlung umgehen kannst, erfährst du hier. Es handelt sich im Folgenden nicht um Geheimtipps, sondern um wirksame altbewährte Rezepte, auf die bereits unsere Großmutter gesetzt hat.

Wärme von Innen

Kräutertees der verschiedensten Arten sind wahre Wunder- und Allheilmittel für die unterschiedlichsten Arten von körperlichen Leiden – und auch für die Psyche sind sie aufgrund ihrer entspannenden Wirkkraft eine echte Wohltat. Klagst du über Bauchschmerzen oder Magenverstimmungen, dann empfehlen wir dir Fenchel-, Hagebutten- oder Pfefferminztee. Plagen dich Halsschmerzen, so bist du mit Kamillentee gut beraten. Lindenblütentee ist bekannt für seine fiebersenkende Wirkung, während Melissentee bei Schlafstörungen Abhilfe verschaffen kann. Ingwer lässt sich aufgrund seines antibakteriellen Effekts für die verschiedensten Schmerzen und Beschwerden einsetzen. Zusätzlich wirkt er sich positiv auf die Verdauung aus sowie regt Körper und Geist an, weshalb er sich gerade als elementare Zutat für die morgendliche Tasse Tee ideal eignet.

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Eine Tasse Tee tut Körper und Geist gut.

Eine Tasse Tee tut Körper und Geist gut. - © pexels

Maroni & Sturm

Mit dem Herbst beginnt auch die Maroni-Zeit. Der Duft erfüllt die Straßen der Klagenfurter Innenstadt, denn ein Maroni-Stand ist auch dieses Jahr ein klares „Muss“. Diese herbstliche Spezialität lässt sich aber auch ganz simpel selbst daheim zubereiten. Die Kastanien, die du dafür benötigst, erhältst du zu einem moderaten Preis am Benediktinermarkt. Dadurch förderst du zusätzlich noch die regionalen Bauern. Die Maroni schneidest du kreuzförmig oder auch nur einmalig auf der bauchigen Seite ein. Während du das machst, kannst du das Backrohr schon auf 200 Grad vorheizen. Die Kastanien kommen dann mit dem Einschnitt nach oben für etwa 40-50 Minuten in den Ofen. Danach lässt du sie kurz ruhen, wickelst sie aber anschließend in ein kühles, nasses Tuch, damit sie sich leichter schälen lassen. Das Ganze kommt dann in eine Schüssel und voilà, dem kuschligen Filmabend mit warmen Kastanien steht nichts mehr im Weg. Dazu kannst du dir natürlich auch guten Gewissens ein Glas Sturm gönnen, denn Maroni und Sturm ist eine Kombination, die bekanntlich Hand in Hand geht.

Aus dem Suppentopf

Herbstzeit ist Kürbiszeit! Wer nicht ohnehin schon seit Wochen dieses wunderbar wärmende Gemüse in seinen wöchentlichen Menüplan als fixen Bestandteil integriert hat, der sollte spätestens beim nächsten Einkauf Ausschau nach einem großen, orangen Hokkaidokürbis halten. Für die Suppe würfelst du den Kürbis in kleine Stücke, brätst ihn kurz mit etwas Knoblauch, Zwiebeln und Öl in einem Topf an und löscht das ganze anschließend mit Gemüsebrühe ab. Für einen wunderbar cremigen Geschmack und einen erhöhten Sättigungsfaktor empfiehlt es sich, zusätzlich ein paar Kartoffeln hinzuzufügen. Die Suppe lässt du etwa 20-30 Minuten köcheln und pürierst diese anschließend mit etwas Schlagobers. Garniert wird diese Mahlzeit ganz traditionell mit einem Schuss Kürbiskernöl, wahlweise kannst du auch Brotcroutons hinzufügen. Damit steht einem schnellen, warmen und vor allem gesunden Abendessen im Herbst nichts mehr im Wege.

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