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Leute - Kärnten
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Falls die Schulschließungen kommen:

Abstand möglich: Hotels als Ausweich­quartiere für Schulen nutzen?

Kärnten – Wie es mit den Schulen wirklich weiter geht, erfährt die Öffentlichkeit erst ab heute von der Regierung. Dennoch preschen die NEOS in Kärnten mit der Idee vor, derzeit leerstehende Infrastruktur von Hotels als Ausweichquartiere für Schulen und Kindergärten bereitzustellen.

 2 Minuten Lesezeit (301 Wörter) | Änderung am 14.11.2020 - 13.39 Uhr

In den vergangenen Tagen, aber auch just in diesen Stunden heute, sind alle konstruktiven Lösungsvorschläge zur Verhinderung der Schulschließungen das Gebot der Stunde“, ist NEOS-Landessprecher Markus Unterdorfer-Morgenstern überzeugt.

Auch Kärntner Hoteliers bereit…

Sein pinker Kollege, der Tiroler Klubobmann Dominik Oberhofer, ist heute mit einer unbürokratischen Idee vorgeprescht, die helfen kann, den Kindergarten- und Schulbetrieb in den Pflichtschulen aufrechtzuerhalten. Oberhofer, selbst Hotelier, bietet der Tiroler Bildungsdirektion schnelle Hilfe an und stellt ab sofort die derzeit ungenutzten Seminarräume seiner Hotels als sichere Ausweichquartiere für Schulen zur Verfügung. Auch in Kärnten würden sich sicher viele Hoteliers zu dieser Form der Unterstützung, den Bildungsbetrieb aufrecht halten zu können, bereiterklären, ist der Kärntner NEOS-Landessprecher Unterdorfer-Morgenstern überzeugt. „Es liegt auf der Hand, dass man durch diese unbürokratische Maßnahme maßgeblich zur Entflechtung beitragen und die Abstandsregeln besser einhalten kann. Ein Schutz für Kinder sowie Pädagoginnen und Pädagogen gleichermaßen.“

Hinteregger-Hotels würden Infrastruktur für Schulen bereitstellen

Der erste Hotelier in Kärnten, der seine Infrastruktur sofort für diese Idee von NEOS bereitstellen würde, ist Wolfgang Hinteregger, der im Gebiet Katschberg mehrere Hotels betreibt. Es sei eine hervorragende Idee, so Hinteregger. Er würde frühestens am 15. Dezember wieder aufsperren und sieht seine einstweilen leerstehende Infrastruktur sinnvoll genützt. In Seminarräumen von Kärntner Hotels könne man die räumliche Trennung und die effizientere Verkleinerung von Klassen und Kindergartengruppen sicherstellen, auch die technisch-effiziente Belüftung wäre entsprechend durch Lüftungsanlagen in den Seminarräumen gegeben. „Das oberste Ziel muss weiterhin sein, Eltern und Kinder zu entlasten, die Lehrer bestmöglich zu schützen und einen weiteren Bildungsverlust zu verhindern. Ein Schulterschluss mit heimischen Unternehmern wäre mehr als begrüßenswert“, schließt Unterdorfer-Morgenstern.

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