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Trotz Distance Learning

Kärnten lässt Kinder­bildungs- und Betreuungs­einrichtungen offen

Kärnten – Es wird alles getan, um Kindern, Schülern und Schülerinnen Betreuung zu ermöglichen. Kärnten lässt Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen offen und zahlt Gruppenförderung und Kinderstipendium weiter. Land bittet private Betreiber, auch offen zu halten. 

 3 Minuten Lesezeit (387 Wörter)

Nach dem gestern, Samstag, verordneten neuerlichen Lockdown durch die Bundesregierung, um das Coronavirus einzudämmen, sind die Schülerinnen und Schüler der Pflichtschulen wieder auf Distance Learning umgestellt. Ab kommendem Dienstag werden die Volksschüler ihren Unterricht, wie im Frühjahr, in Papierform übermittelt bekommen. Alle anderen Pflichtschüler, wie die der Mittelschulen und AHS-Unterstufen, werden den Lernstoff mittels PC bzw. Laptop digital abrufen können. Zugleich sei festgehalten, dass jeder Schüler, jede Schülerin, auch in der Schule beaufsichtigt werden kann, sollte dies aus arbeitstechnischen oder anderen Gründen den Eltern zu Hause nicht möglich sein.

Chancengleichheit für alle

„Für mich ist wichtig, dass jede Schülerin und jeder Schüler – egal ob Präsenz- oder Digitalunterricht – den gleichen Nutzen davonträgt. Es darf zu keinen Vor- bzw. Nachteilen kommen, um die Chancengleichheit aufrechtzuerhalten“, so Landeshauptmann und Bildungsreferent Peter Kaiser, der zugleich den Lehrerinnen und Lehrer seinen Dank ausspricht. „Auch sie sind in diesem Schul-Lockdown gefordert, den Lernstoff bestmöglich zu übermitteln und die Kinder zu betreuen.“

Einrichtungen bleiben geöffnet

Für die Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen wurde von Seiten der Bundesregierung, entgegen der kommunizierten Schließung, keine Anordnung des Gesundheitsministeriums übermittelt. Damit ist klar – Kärnten wird die sämtliche Einrichtungen, für die das Land Kärnten verantwortlich ist, normal geöffnet lassen. Für private Kinderbetreuungseinrichtungen kann das Land jedoch keine Entscheidung treffen. Das Land Kärnten bittet jedoch alle Trägerinnen und Träger von Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen, für alle Kinder, die betreut werden müssen, offen zu halten. Die Entscheidung, doch zu schließen, liegt ausschließlich in der Verantwortung der jeweiligen Betreiber privater Betreuungseinrichtungen.

Gruppenförderung wird ausgezahlt

„Ich habe bereits die Bildungsabteilung des Landes Kärnten beauftragt, hier ein fortführendes Konzept mit rechtlich verpflichtenden COVID-Präventionsmaßnahmen zu erarbeiten, um den Infektionsschutz weiter zu erhöhen und den jüngsten in unserer Gesellschaft damit einen möglichst normalen Tagesablauf zu ermöglichen. Zudem werden wir Gruppenförderung und Kinderstipendium weiter auszahlen“, so Kaiser. Das wichtigste sei nun, die Gefahr der Ansteckung und die Infektionszahlen zu reduzieren, um das Gesundheitssystem und die dort beschäftigten, vielen lebensrettenden Hände zu entlasten. „Dazu kann jede und jeder von uns beitragen – zeigen wir uns solidarisch“, fordert Kaiser die Kärntnerinnen und Kärntner auf.

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