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Aktuell - Kärnten
© Bettina Nikolic

Zweite Corona-Welle

Mangel an Pflege­kräften: „Spitäler brauchen sofort Zusatzpersonal“

Kärnten – Eine mehr als dramatische Personalsituation bedroht aus der Sicht von Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer die Behandlung von Patienten mit und ohne Corona in Kärntens Spitälern. Er fordert den Einsatz von Pflegekräften, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen zur Unterstützung in Krankenhäusern sowie Alters- und Pflegeheimen. 

 2 Minuten Lesezeit (278 Wörter) | Änderung am 15.11.2020 - 17.22 Uhr

„Viele Pflegekräfte fallen derzeit aus, weil sie selbst von Corona betroffen sind oder sich als nahe Kontaktpersonen in Quarantäne befinden. Die Schließung von Schulen und Kindergärten ab Dienstag droht die Personalsituation nochmals zu verschärfen. Ich fordere die zuständige Gesundheitsreferentin Prettner (SPÖ) zum sofortigen Handeln auf“, so Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer.

Pflegekräfte in Ausbildung als Unterstützung

Ein Ansatz, der zur Milderung des gravierenden Problems beitragen würde, wäre laut Köfer jener, Pflegeschüler, die ihre Ausbildung noch nicht ganz beendet haben, vorzeitig abschließen zu lassen und zur Unterstützung in die Krankenhäuser aber auch in die Alters- und Pflegeheime, wo ebenfalls chronische Personalknappheit herrscht, zu schicken. Köfer unterstützt mit diesem Vorschlag auch der Forderung von Primar Rudolf Likar, der für Kärnten den Intensivbereich koordiniert.

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Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert den Einsatz von Pflegekräften, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen zur Unterstützung in Krankenhäusern sowie Alters- und Pflegeheimen.

Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer fordert den Einsatz von Pflegekräften, die kurz vor dem Abschluss ihrer Ausbildung stehen zur Unterstützung in Krankenhäusern sowie Alters- und Pflegeheimen. - © Team Kärnten

„Gesundheitssystem schlecht vorbereitet“

Team Kärnten-Chef Köfer stellt heute einmal mehr fest, dass das Kärntner Gesundheitssystem äußerst schlecht auf die zweite Corona-Welle vorbereit ist: „Unser so gelobtes Spitalsweisen ist scheinbar nicht so leistungsfähig und belastbar, wie es in Zeiten wie diesen eigentlich sein müsste. Darüber hinaus haben Kaiser, Prettner und Co aus den fatalen Fehlern und Entwicklungen der ersten Welle im Frühjahr nicht die notwendigen Schlüsse gezogen. Schon jetzt sind wir in Kärnten beinahe an der Grenze der Belastbarkeit angelangt und das Schlimmste scheint uns noch gar nicht erreicht zu haben.“

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