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Wirtschaft - Kärnten
Kultureinrichtungen, wie das Klagenfurter Stadt-Theater, sind bereits seit dem Lockdown light geschlossen.
Kultureinrichtungen, wie das Klagenfurter Stadt-Theater, sind bereits seit dem Lockdown light geschlossen. © Collage: pexels/ 5min.at

Wegen des Lockdowns:

Kärnten baut Förderungen für Kunst- und Kulturbranche aus

Kärnten – Per Videokonferenz trafen sich am heutigen Montag, dem 16. November, die Landeskulturreferentinnen und –referenten. Hauptthemen waren diesmal die ab morgen gültige neue Covid-Verordnung sowie die Ausweitung der Hilfsmaßnahmen.

 2 Minuten Lesezeit (359 Wörter)

Wesentliche Änderungen bringe die neue Verordnung für den Kulturbereich kaum – Kultureinrichtungen sind bereits seit dem Lockdown light geschlossen und Veranstaltungen untersagt. Weiterhin möglich sind allerdings Proben, Darbietungen ohne Publikum sowie Dreharbeiten.

Unterstützungsmaßnahmen in vielen Bereichen

Einiges getan habe sich hingegen bei den Unterstützungsmaßnahmen. In länderübergreifender Zusammenarbeit sei es mittlerweile gelungen, die Künstlerinnen und Künstler auch finanziell in vielen Bereichen zu unterstützen. „Ich freue mich besonders, über die Bestätigung des Bundes, dass die von mir forcierte Erhöhung der Verlagsförderung bestehen bleibt“, betonte Kärntens Kulturreferent LH Peter Kaiser.

1.300 Euro “Lockdown-Bonus” für Künstler

Alle Betriebe die von Schließungen betroffen sind, können den 80-prozentigen Umsatz-Ersatz beantragen. Anspruch darauf haben auch gemeinnützige Vereine. Alle in FinanzOnline vertretenen Betriebe bekommen die Zahlungen auf diesem Weg – für alle anderen Betriebe werden andere Auszahlungswege erarbeitet. Auch für freischaffende Künstlerinnen und Künstler wurde eine Möglichkeit der finanziellen Unterstützung geschaffen. Dieser sogenannte „Lockdown-Bonus“, dotiert mit 1.300 Euro, wird zusätzlich zur SVS-Überbrückungsfinanzierung oder dem Härtefallfonds (WKO) ausgezahlt. Zudem werden die Überbrückungsfinanzierung bei der SVS von 90 auf 110 Millionen Euro, und der Covid-19-Fonds des KSVF von 10 auf 20 Millionen Euro erhöht. Weitere 10 Millionen Euro stehen in einem Notfalltopf zur Verfügung, mit dem Kulturbetriebe unterstützt werden sollen, die trotz Inanspruchnahme aller möglichen Hilfsmaßnahmen immer noch mit existenziellen Probleme kämpfen. Alle Infos zu den aktuellen Förderungen unter findet ihr hier.

36 zusätzliche Arbeitsstipendien in Kärnten

In Kärnten werden zusätzlich auf Kaisers Initiative weitere 36 Arbeitsstipendien im Gesamtvolumen von rund 100.000 Euro vergeben. Bis 30. November 2020 können sich Kunstschaffende sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die aufgrund von Corona in eine finanzielle Notlage geraten sind, um eine Förderung durch dieses Arbeitsstipendium bewerben.

In die Zukunft blickend wurde darüber hinaus heute schon über eine gemeinsame Vorgehensweise im Fall erster Lockerungen diskutiert. Auf Zustimmung stieß Kärntens Kulturreferent LH Peter Kaiser mit seinem Vorschlag Museen und Galerien in einem ersten Schritt zu öffnen. „Prinzipiell muss aber immer auch die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden“, betonte der Kärntner Kulturreferent.

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