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Wirtschaft - Kärnten
Auch die Juno Klagenfurt wird mit rund 345.000 Euro unterstützt.
Auch die Juno Klagenfurt wird mit rund 345.000 Euro unterstützt. © 5min.at

7.000 Menschen betroffen

Sieben Millionen Euro Unter­stützung für den sozialen Bereich

Kärnten – „In der heutigen Regierungssitzung habe ich ein Maßnahmenpaket im Sozialbereich eingebracht, das vor allem im Kinder- und Jugendbereich nachhaltige Arbeit ermöglicht und diesen weiter stärken wird“, informierte Sozialreferentin Beate Prettner in einer heutigen Pressekonferenz. Das beschlossene Fördervolumen beläuft sich auf rund 7 Millionen Euro.

 1 Minuten Lesezeit (219 Wörter) | Änderung am 17.11.2020 - 16.06 Uhr

„In Summe sprechen wir von 7.000 Betroffenen, die von den Maßnahmen und Unterstützungen profitieren werden“, betonte Prettner. „Und was den Arbeitsmarkt betrifft, so sichert dieses Sozialpaket knapp 300 Arbeitsplätze – das ist vor allem in der derzeitigen Corona-Situation ein wesentlicher Aspekt“, betonte die Sozialreferentin.

So verteilen sich die sieben Millionen:

  • Konkret erhält die AVS für die ambulante Erziehungshilfe (Frühförderung und Lernförderung) 2,07 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln werden Kinder mit Behinderung und deren Eltern unterstützt.
  • Die physiotherapeutischen Ambulanzen der AVS erhalten einen Betriebszuschuss in der Höhe von 1,51 Millionen Euro. 
  • 1,53 Millionen Euro Betriebszuschuss fließen an die AVS für den Psychologisch-Psychotherapeutischen Dienst für Kinder, Jugendliche und Familien.
  • Das Mutter-Kind-Wohnen „Aufwind“ der AVS wird mit 485.000 Euro unterstützt. 21 Frauen mit 22 Kindern wurden hier zuletzt betreut.
  • Ebenfalls mit einem coronabedingten Zulauf kämpft die Juno Klagenfurt: Diese wird mit rund 345.000 Euro unterstützt, das ist ein Plus von 5,1 Prozent. Die Juno bietet zehn Plätze und 2 Notfallplätze für Jugendliche an.
  • Um drei Jahre verlängert wurde der Vertrag mit der Diakonie de La Tour für die Spielsuchtambulanz (190.000 Euro pro Jahr).
  • Beschlossen wurde heute auch eine Förderung für pro mente Kärnten – in der Höhe von knapp 300.000 Euro. Es geht um die Eingliederung von Menschen mit Behinderung in Arbeitsmarkt.
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