fbpx

Zum Thema:

29.11.2020 - 19:26Friedlicher Corona-Protest: „Wollen Menschen zum Nachdenken anregen“28.11.2020 - 19:29NHL-Star Michael Raffl ist zurück im Adlerhorst28.11.2020 - 14:07Unbekannte zerkratzten PKW in Tief­garage27.11.2020 - 15:30Forschungspreis: Villacher Unter­nehmen aus­gezeichnet
Aktuell - Villach
© Arthur Mrsel

"Dafür ist er nicht gedacht"

Schaden am neuen Gipfel­kreuz: Blitz­ableiter als Aufstiegs­hilfe verwendet

Dobratsch – Erst seit kurzem steht das Knappenkreuz am Gipfel des Villacher Hausbergs. Nun gibt es schon das erste Ärgernis. Der Blitzableiter, der verhindern soll, dass das neue Kreuz dasselbe Schicksal ereilt wie das alte Kreuz, wurde aus seiner Verankerung gerissen. Wanderer haben es wohl als Kletterhilfe benutzt. 

 1 Minuten Lesezeit (210 Wörter) | Änderung am 18.11.2020 - 14.42 Uhr

Vor wenigen Tagen erst wurde durch Statiker die Befestigung und Verankerung des neuen Kreuzes für OK befunden. Nun musste man aber feststellen, dass der Blitzableiter beziehungsweise der Ableitdraht aus seiner Verankerung gerissen wurde. „Als Aufstiegshilfe von der Windischen Kirche zum Gipfelkreuz ist ein Blitzableiter nicht gedacht“, erklärt Arthur Mrsel, der unter anderem das Kreuz mit aufgebaut hat.

Ein Neuaufbau kostet Zeit und Geld

„Bitte, liebe Bergsteiger, Wanderer und Freunde des Dobratsch passen wir auf unsere teuer bezahlten Einrichtungen auf, zum Schutz des Knappenkreuzes. Wir haben viel  in dieses Projekt investiert und möchten gemeinsam noch viele Jahre Freude daran haben“, bittet Mrsel die Dobratsch-Besucher. Jedes Mal, wenn etwas kaputt wird, investieren er und viele andere freiwillige Helfer, Freizeit und Geld um den Schaden zu reparieren.

Draht ist nun geschützt

Am Sonntag war es dann so weit: Kurz bevor der Schnee kam wurde der komplett demolierte Blitzschutzableiter neu im Fels befestigt. Der Draht wurde nun, so gut es ging in die Erde vergaben und der Schutz wurde somit wieder hergestellt. „Ich möchte mich auch noch bei Wolfgang Ziemons für seine Hilfe bedanken“, meint Mrsel und er hofft, dass die Wanderer in Zukunft Logik walten lassen.

 

ANZEIGE