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Aktuell - Kärnten
Viele Gerüchte sorgen für Unsicherheit. 5 Minuten hat bereits ein hartnäckiges aufgearbeitet. Das Land Kärnten geht nun mit Videobotschaften dagegen vor.
Viele Gerüchte sorgen für Unsicherheit. 5 Minuten hat bereits ein hartnäckiges aufgearbeitet. Das Land Kärnten geht nun mit Videobotschaften dagegen vor. © Collage: pexels/ 5min.at

Kampf den Fake News:

Corona-Gerüchte verbreiten sich rasend schnell

Kärnten – Rund um Corona kursieren einige Gerüchte und sogenannte "Fake News". Das sorgt für Verunsicherung.

 2 Minuten Lesezeit (320 Wörter) | Änderung am 18.11.2020 - 16.50 Uhr

Auch 5 Minuten hat das eine oder andere Märchen bereits ausräumen können. Auch das Land Kärnten möchte den Fake News mittels Videobotschaft entgegenwirken. Zwei Gerüchten – von einem haben wir bereits berichtet – wurden heute präsentiert.

Gerücht Nummer 1:  Geld für Corona-Tote?

Wie 5 Minuten bereits vor Wochen berichtete und aufklärte, ist Gerücht Nummer eins, nämlich dass man Geld, nämlich 400 Euro bekommt, wenn man einen Angehörigen als Corona-Toten bestätigt, haltlos. Das hat 5 Minuten bereits damals schon recherchiert. Das Gerücht dürfte sich trotzdem weiter verbreitet haben. Denn heute hat dieses Thema auch der Landespressesprecher Gerd Kurath via Videobotschaft aufgegriffen. „Wir haben in der Sache recherchiert, es im Experten-Koordinationsgremium erörtert und bei den Krankenhäusern nachgefragt“. Das Gerücht entspricht nicht der Wahrheit.

Gerücht Nummer 2: Flächendeckende Desinfektion?

Auch zum Thema „Flächendeckende Desinfektion“ hat Kurath eine Antwort. „Wir haben dieses Thema an die verschiedenen Experten der Ministerien herangetragen. Die Rückmeldung war, dass so etwas nicht angedacht ist“. Außerdem sei es auch technisch nicht umsetzbar und definitiv nicht die Lösung zu Eindämmung einer Pandemie. Trotzdem: Via Social Media und auch What´s App verbreiten sich dazu Texte. Demnach würde nachts ein Flieger Desinfektionsmittel über Kärnten sprühen. Natürlich unwahr, die Geschichte verbreitet sich jedoch schon seit dem Frühjahr.

„Wenn Sie auch ein Gerücht haben, melden Sie sich bei uns“

Zum Abschluss erklärt Kurath, dass das Land Kärnten jeden Tag viele Gerüchte erreichen. „Wir nehmen das ernst, informieren uns dazu, fragen nach und recherchieren“, versichert er im Video. Sein letzter Appell: „Sollten auch Sie ein Gerücht haben und sich wünschen, dass wir es aufklären, bitte melden Sie sich bei uns“. Die Antworten sollen dann immer in Videobotschaften an die Bevölkerung herangetragen werden. Hier ist das Video in voller Länge zu sehen.

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