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Politik - Klagenfurt
© Bettina Nikolic

FPÖ Skorianz: 

„Statt Bäumen wachsen Betonwüsten“

Klagenfurt – Derzeit scheinen Bäume und Grünflächen eine wichtige Rolle in Klagenfurts Politik zu spielen. Auch Gemeinderat Andreas Skorianz (FPÖ) fordert nun mehr Bepflanzung.

 2 Minuten Lesezeit (298 Wörter)
„Es ist mittlerweile ein Skandal, wenn in Klagenfurt bei Neubauten auf begleitende Baumpflanzungen völlig verzichtet wird“, sagt der Klubobmann der Freiheitlichen im Klagenfurter Gemeinderat Andreas Skorianz. Im Planungsausschuss werde sehr wohl immer darauf Wert gelegt, dass es bei Bebauungen auch zu Baumpflanzungen kommen müsse. Leider würde dann bei der Umsetzung der Projekte darauf nicht mehr so genau geachtet, sagt Skorianz.

„Cine City Parkplatz bis heute eine Wüste“

Gerade in der Innenstadt wären für das Mikroklima schattenspendende Bäume sehr wichtig. Sowohl beim neugebauten Ibis Hotel als auch beim Vitaneum wurde auf die vorgesehene Bepflanzung verzichtet. Außerhalb der Innenstadt werden vorgeschriebene Baumpflanzungen erst gar nicht oder nur mangelhaft umgesetzt. So gleiche der Parkplatz bei der Cine City bis heute einer Wüste, weil die vorgeschriebenen Bäume nicht gepflanzt wurden. Bei vielen neuen EKZ’s sei es nicht viel besser, sagt der Klubobmann.

Skorianz fordert Frey zum Handeln auf

„Ich fordere Stadtrat Frank Frey (Grüne) auf dafür zu sorgen, dass vorgeschriebene Pflanzungen auch durchgeführt werden. Diese sind mittels Strafen und Ersatzvornahmen zu exekutieren“, sagt Skorianz. Die Behörde und die Politik hätten zu garantieren, dass die in den Bauverfahren vorgeschriebenen Bäume auch gepflanzt werden. Es könne nicht sein, dass Bauherren einfach auf Vorschriften pfeifen, weil sie von der Behörde ohnedies nichts zu befürchten haben, zeigt Skorianz auf.

Frey fordert bereits Bäume bei SPAR-Parkplatz

Erst gestern berichteten wir, dass Stadtrat Frey zum wiederholten Mal die Begrünung des Spar-Supermarkt-Parkplatzes im Stadtteil Viktring kristisierte. Diese würde nicht der Verordnung der Stadt entsprechen. „Gerade im urbanen Raum sind große, unbegrünte Flächen der Hauptgrund für die Entstehung von Hitzeinseln, die wiederum erheblich das Mikroklima in der Stadt belasten“, weiß der Grüne Umweltstadtrat.
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