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Wirtschaft - Kärnten
© Bettina Nikolic

In den nächsten Tagen:

Soziale Einrichtungen bekommen mehr Antigentests

Kärnten – Vom Land Kärnten werden im Laufe der nächsten Tage Kontingente an Antigentests für die Behindertenhilfe, Mobile Soziale Dienste und Zentren für Psychosoziale Rehabilitation (ZPSR) ausgegeben. Bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten geht das Land in Vorleistung.

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Angewendet werden sollen die Antigentests bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Klientinnen und Klienten, die Verdachtsfälle sind, die also Symptome entwickelt haben.

Ausweitung der Programme vom Bund geplant

„Gerade diese Bereiche, wo Menschen mit so viel Engagement und Nähe für andere Menschen tätig sind, stellt die Corona-Krise vor enorme Herausforderungen. Mit den Antigentests wollen wir sie unterstützen und ihnen mehr an Sicherheit geben“, so Prettner. Sie betont außerdem, dass sich Kärnten weiterhin für österreichweit einheitliche Reihenuntersuchungen bzw. Screenings einsetzt. Vom Bund seien Ausweitungen der bestehenden Programme jedenfalls schon avisiert.

2.000 Tests für die Behinderten Hilfe

Die genaue Stückzahl der insgesamt auszugebenden Antigentests wird derzeit noch eruiert. Für den Bereich der Behindertenhilfe wurde sie laut Prettner bereits mit 2.000 Stück definiert. „Mit den Kontingenten sollten die Einrichtungen aber mindestens bis Ende des Jahres ein Auslangen finden“, so die Sozialreferentin.

Positive Ergebnisse werden gleich gemeldet

Für die Aufbewahrung der Antigentests sowie die ordnungsgemäße Anwendung im Anlassfall werden die jeweiligen Träger verantwortlich zeichnen. Positive Antigentestergebnisse werden von ihnen unverzüglich der Behörde, dem für sie zuständigen Fachbereich in der Landesverwaltung sowie an das zentrale Berichtswesen der Gesundheitsabteilung zu melden sein. Natürlich stehen diesen mit Antigentests ausgestatteten Bereichen trotzdem weiterhin die Instrumente des Roten Kreuzes – also Teststraßen, Mobile Teams und Umfelduntersuchungen – zur Verfügung.

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