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Der Villacher Hans Löw staunte gestern nicht schlecht. Ein Zusteller fuhr ihm hinter her.
Der Villacher Hans Löw staunte gestern nicht schlecht. Ein Zusteller fuhr ihm hinter her. © KK

Bis nach Hause

Kaufen ja – mitnehmen nein: Mitarbeiter fährt Villacher bis nach Hause nach

Villach – „Die Lockdown Regelungen treiben oft sehr seltsame Blüten“, wundert sich der Villacher Hans Löw. Er kaufte am Mittwoch im Lagerhaus zwei Säcke Vogelfutter und wollte dazu noch um 14,99 Euro ein Vogelhaus kaufen. 

 2 Minuten Lesezeit (247 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. Aber dann schlug der Lockdown zu: „Das Vogelfutter darf ich verkaufen, das Häuschen  darf wegen der strengen Regeln aber zu dieser Zeit nicht verkauft werden“, bedauerte die Verkäuferin mit dem Hinweis auf die strengen gesetzlichen Regelungen, die zu dieser Zeit  gelten, schildert Löw. Aber ohne Häuschen kein Futter.

Mit dem Auto hinter her

„Wir könnten Ihnen das Häuschen nach Hause zustellen, das wäre erlaubt“, schlug die Verkäuferin vor.  Nachsatz: “Die Zustellung ist natürlich gratis“. Gesagt getan. Löw zahlte an der Kassa das Geld für das Häuschen und zufällig war auch gerade ein Zusteller da. „Der hat das Häuschen dann genommen, sich in sein Auto gesetzt, ist hinter mir nachgefahren und hat mir dann vor meinem Haus das Vogelhaus übergeben, das nenne ich mal ein tolles Service“, schmunzelt der Villacher. Ich danke dem Lagerhaus für diese kundenfreundliche Lösung auch im Hinblick auf den Tierschutz“.

Erklärung zu den Maßnahmen

In der Tat informiert das Lagerhaus auf der Website: „Wir halten uns in den für Sie geöffneten Bau & Gartenmärkten selbstverständlich streng an die Vorgaben der Bundesregierung und verkaufen an den Standorten aktuell nur Lebensmittel, Tierfutter, Hygiene- und Drogerieartikel. Das heißt aber nicht, dass Sie auf Ihr Lagerhaus-Sortiment verzichten müssen. Teilen Sie uns einfach mit, welche Produkte Sie benötigen, und Ihr regionales Lagerhaus stellt die Lieferung direkt zu Ihnen nach Hause zu.“

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