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Leute - Kärnten
© Schülerhilfe

Experten raten:

Reizüberflutung vermeiden: Auch beim Online-lernen Pausen machen

Kärnten – „Laut offiziellen Meldungen steht an Österreichs Pflichtschulen bis zum 4. Dezember 2020 primär die Vertiefung des Erlernten am Programm. In der Praxis wird an etlichen Schulen aber auch neuer Stoff durchgenommen“, so die Beobachtung von Markus Kalina, Repräsentant der Schülerhilfe in Österreich. Angesichts der anstehenden Schularbeiten im Dezember warnt der Experte die Eltern und Schüler davor, durch den eingeschränkten Schulbetrieb nachlässig zu werden.

 2 Minuten Lesezeit (272 Wörter)

„Nach 90 Minuten ist die Aufmerksamkeitsspanne im Online-Nachhilfeunterricht für gewöhnlich erschöpft, daher bieten wir in der Regel auch keine längeren Einheiten an, sondern nur in Ausnahmefällen“, betont Kalina von der Schülerhilfe. In der Praxis greifen die Pädagogen vom Nachhilfe-Institut* noch auf eine Reihe weiterer Maßnahmen zurück, um die Motivation der Kinder und Jugendlichen in den virtuellen Klassen hoch zu halten.

Vernünftige Struktur einlegen und Wochenenden lernfrei halten

„Beim Distance Learning mangelt es den Schülern oft an Selbstorganisation. Daher ist es ganz wichtig vorab eine vernünftige Struktur für jede Woche festzulegen“, erklärt Kalina. Der Experte empfiehlt die Zeiten für den Schulunterricht, Nachhilfeunterricht, die Pausen und auch die Freizeitgestaltung in einem übersichtlichen Plan festzuhalten. Um eine Reizüberflutung  zu vermeiden, ist es zudem wichtig zwischen den Lernphasen immer wieder Pausen einzulegen, Bewegung einzuplanen, regelmäßig zu lüften und für eine angenehme Lernumgebung zu sorgen. Die Wochenenden sollten zudem gänzlich lernfrei bleiben.

Vorbereitung auf Schularbeiten und Zentralmatura

Derzeit werden an den Schulen zwar keine Prüfungen abgehalten, aber bereits im Dezember geht es mit den Schularbeiten weiter und im Frühling sind schon wichtige Termine für die Zentralmatura anberaumt. „Bereits im September hatten sich bei den Schularbeiten erhebliche Wissenslücken gezeigt und die Noten sind durch die Bank schlechter ausgefallen als in vergangenen Jahren“, mahnt Kalina. „So manche Eltern und Schüler hatten wohl damit gerechnet, dass die Lehrer ein Auge zudrücken werden. Stattdessen wurde offenbar ein mahnendes Zeichen gesetzt“, vermutet der Experte. Das beste Mittel dagegen ist daher die permanente Schließung von Wissenslücken.

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