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Leute - Kärnten
Kommentar
© pixabay

Leserbrief

Leser: „CoV ernst nehmen ja, aber ohne in Angst und Panik zu leben…“

Kärnten – "Seit der CORONA-Krise leben wir in einer Zeit, in der Angst-und Panikmache zur Tagesordnung gehören. Unheil verkündende Berichterstattungen, negative Schlagzeilen genießen absoluten Vorrang," schreibt Hans Peter Jank in seinem Leserbrief.

 3 Minuten Lesezeit (370 Wörter) | Änderung am 20.11.2020 - 21.05 Uhr

Dass Medien die Thematik aufgreifen, dabei auf ihren Informationsauftrag verweisen und gleichzeitig versuchen, ihre Geschichten bestmöglich zu verkaufen, ist kein Widerspruch, es resultiert aus den starken neoliberalistischen Tendenzen, die bei uns vorherrschen. Tatsächlich aber ist es eine individuelle Entscheidung, welche ich konsumiere und welche eben nicht.

Angst ist schlecht

Von Politik und Wissenschaft sollte man jedoch Vernunft und Verhältnismäßigkeit erwarten. Leider ist das Gegenteil der Fall. Es wird mit Panik erzeugenden Wortmeldungen enorme Angst erzeugt, die mittlerweile weite Teile der Bevölkerung erfasst hat. Angst ist schlecht, in der aktuellen Lage sowieso. Angst schwächt nachweislich das Immunsystem, Angst schaltet das Hirn aus, man denkt nicht mehr und folgt nur noch blind den Angstmachern und das ist fatal.

Ein gut funktionierendes Immunsystem ist die wichtigste Voraussetzung, damit unser Körper Bakterien und Viren abwehren oder schnell überwinden kann! Es ist unbestritten und wissenschaftlich belegt, dass Menschen, die hauptsächlich mit negativen Nachrichten konfrontiert werden, in hohem Grade, der Gefahr von neurotischen Erkrankungen ausgesetzt sind. Dabei sollte den „Angstverbreiterern“ klar sein, dass psychische und somatische Krankheiten ineinander verfließen.

Es bedarf viel mehr Diskussion…

In diesem Sinne sollte man den naiven Appell unserer Volksvertreter und deren Experten, an die Angst vor dem totalen Zusammenbruch unseres Gesundheitssystems, nicht als den Gipfelpunkt menschlicher und moralischer beziehungsweise diplomatischer Weisheit ansehen. Nur wenn Wissenschaftler und Ärzte vernünftig und unvoreingenommen alle Fakten prüfen, können die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Das Thema Gesundheit ist zu ernst um mit den Menschen zu spielen.

Wirtschaftliche Aspekte sind genau so wichtig, wie gesellschaftliche und rechtliche Folgen. Es bedarf viel mehr an Diskussion und gemeinsamer Arbeit, als alles nur von ein paar, der Regierung beziehungsweise der Opposition gut gesinnten Experten und deren Meinung, abhängig zu machen. Zurück zur Vernunft und ein wenig mehr Gelassenheit, vor allem erwartet man sich das von unseren Politikern.

Ing. Hans Peter Jank aus Villach, Leserbrief

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