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Politik - Kärnten
SYMBOLFOTO © Bettina Nikolic

Landeshauptmann fordert Antworten

Kaiser kritisiert: „Zu viele offene Fragen zum Anti­gen-Massen­test“

Kärnten – Der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser fordert die Bundesregierung auf, "transparenter und abgestimmter zu informieren und zu kommunizieren." Vor allem bezüglich der geplanten Ausweitung der Antigen-Massentests gebe es zu viele offene Fragen. 

 1 Minuten Lesezeit (200 Wörter) | Änderung am 20.11.2020 - 11.47 Uhr

Anlass für die Kritik, ist der via Medien überraschend kommunizierte Plan von Antigen-Massentests. Kaiser macht deutlich: „Einerseits ist es erfreulich, dass die Bundesregierung nun zu einer Ausweitung von Corona-Tests übergehen will. Andererseits ist die neuerlich gewählte Kommunikation, eine wenig Vertrauen schaffende Taktik.“

Ganze Reihe von Fragen offen

Dieser Eindruck werde dadurch bestätigt, dass nicht einmal das Gesundheitsministerium über diesen Schritt informiert war. Zudem sei eine ganze Reihe von Fragen offen, was neuerlich zu Verunsicherung  führe. Als Beispiele nennt der Landeshauptmann die für einen Erfolg von Antigen-Massentests zwingend erforderliche Antwort auf die Frage, wann, wie oft, wer getestet werden soll und wer die Tests wo durchführen soll.

Umsetzung sei logistische Herausforderung

Kaiser erläutert, dass ein einmaliger Massentest laut Experten kaum etwas bringe. „Damit diese Art der Massen-Testungen wirkt, müssten sie regelmäßig alle paar Tage wiederholt werden“, so Kaiser. Ob und wie das logistisch umsetzbar ist, sei ebenso offen.

Kaiser fordert Bundesländer miteinzubeziehen

„Jedenfalls ist eine Gesamtstrategie […] notwendig“, betont Kaiser. Er erwarte sich seitens der Bundesregierung, die ausgestreckten Hände der Bundesländer zu ergreifen, sie regelmäßig zu informieren und miteinzubeziehen.

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LH Peter Kaiser

LH Peter Kaiser - © LPD Kärnten/Just

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