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Wirtschaft - Villach
© Astrid Kompan

Infrastruktur wird verbessert

„Achtung, hier wird geradelt“: Villach wird Fahrradsicher

Villach – Die Stadt möchte in den kommenden Jahren nicht nur Radwegenetz ausbauen, sondern auch den Stellenwert der Radfahrenden sichtbar machen. Erste Maßnahmen bereits umgesetzt.

 2 Minuten Lesezeit (332 Wörter) | Änderung am 20.11.2020 - 14.04 Uhr

In den vergangenen Jahren hat die Stadt Villach viel Geld in die Hand genommen, um das Radwegenetz im Stadtgebiet auszubauen. In naher Zukunft soll dieses Netz auch weiterhin ausgebaut werden.

Mit dem Rad statt mit dem Auto

„Mit dem Ausbau der Infrastruktur möchten wir die Villacher dazu animieren, auf’s Rad umzusteigen und das Auto so oft es geht stehen zu lassen“, sagt Stadt- und Verkehrsplanungsreferent Stadtrat Harald Sobe. „Es reicht aber nicht, einfach nur Radwege zu bauen, es muss auch deutlich werden, dass Radlerinnen und Radler eine größere Bedeutung zukommt, als den Autofahrenden.“ Eine bereits gestartete und teilweise umgesetzte Initiative der Stadt kümmert sich genau darum: Mit unterschiedlichsten Maßnahmen macht man Radwege und von Radlern intensiv genutzte Straßenabschnitte sichtbar und räumt Rädern mehr Platz ein.

Rote Radwege als Signal

Unlängst wurde zum Beispiel der Radweg in der Postgasse saniert und anschließend rot eingefärbt. Das Farbgemisch ist beinahe ein Kunstwerk, es darf nicht rutschig sein, sollte nach Möglichkeit reflektieren und lange halten. „Die Signalfarbe Rot macht klar: Achtung, hier wird geradelt. Die optische Hervorhebung soll sicherstellen, dass der Radweg und die Radler besser wahrgenommen werden“, sagt Sobe. Ergänzend dazu werden im gesamten Stadtgebiet auf von Radlern genutzten Straßen (zum Beispiel in der Völkendorfer Straße, in der Postgasse und in der Peraustraße) sogenannte „Sharrows“ angebracht (englisches Kunstwort aus „Share“ und „Arrows“). „Diese Pfeile weisen darauf hin, dass auf Straßen auch mit Radverkehr zu rechnen ist“, betont Stadtrat Sobe.

Eine gute Idee für den Kreuzungsbereich

An Kreuzungen wird bezüglich der Sichtbarkeit von Radlerinnen und Radlern ebenfalls nachgebessert: An wichtigen Standorten werden sogenannte „vorgezogene Aufstellflächen“ an ampelgeregelten Kreuzungen installiert. Dies wurde bereits zum Beispiel in der Dreschnigstraße umgesetzt und wird an weiteren Standorten überprüft. „Optisch hervorgehobene Flächen können direkt von den Radlern angesteuert werden, sie können dann vor den Autos auf die nächste Grünphase warten“, erklärt Sobe.

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