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Das sagt der Verdächtige über die Tat

Mord in Fischl: „Er hat ihm in den Hinterkopf geschossen“

Fischl – Anfang November wurde eine Leiche im Klagenfurter Stadtteil Fischl gefunden. Es rankten sich wilde Geschichten um Opfer, Täter und Tathergang. Nun gibt es nähere Details dazu, was der mutmaßliche Täter, ein 37-jähriger Kärntner, bei seiner Aussage über die Tat erzählt hat. 

 1 Minuten Lesezeit (232 Wörter) | Änderung am 21.11.2020 - 09.28 Uhr

Laut dem Sprecher der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Markus Kitz, gibt der Verdächtige an, unter Medikamenteneinfluss gestanden zu haben. „Das wird nun durch ein Gutachten geprüft“, so der Staatsanwalt gegenüber 5 Minuten. Außerdem gab der Kärntner an, dass die Tat ein Unfall gewesen sei.

Staatsanwaltschaft glaubt weiter an Mord

Laut dem Tatverdächtigen soll das Opfer sich weggedreht und „kurz irgendetwas aufgeschrieben haben“, während er selbst mit einer Waffe hantierte. Dabei solle sich dann angeblich der tödliche Schuss gelöst haben. „Wir gehen weiterhin von einem Mord aus. Er hat dem Opfer in den Hinterkopf geschossen“, erklärt Kitz. Der Kärntner außerdem keinerlei Rettung oder Hilfe nach dem Vorfall angefordert und sei noch mit dem Auto des Opfers durch die Gegend gefahren, bis er sich einen Tag später der Polizei stellte. Laut dem Kärntner hätte er die Zeit gebraucht um darüber nachzudenken, was er getan hätte.

Mord oder fahrlässige Tötung?

Wie genau die Tat passiert ist, ist wichtig für das Strafmaß. Sollte es sich um einen Unfall handeln, würde der Fall unter „grob fahrlässige Tötung“ fallen und der Strafrahmen würde ca. drei Jahre beinhalten. Sollten jedoch festgestellt werden, dass die Tat vorsätzlich passiert ist die Anschuldigung „Mord“ heißen und der Kärntner könnte dafür sogar lebenslänglich in Haft kommen.

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