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Politik - Klagenfurt
© Ebenthaler Perchten

Klagenfurter Politiker fordern Umdenken:

„Der Nikolaus muss das Haus ja nicht be­treten“

Klagenfurt – Der Nikolaustag steht kurz bevor. Coronabedingt sind Besuche des Nikolos in den heimischen  Haushalten heuer nicht erlaubt. Vor allem den Kleinsten dürfte dies in dieser herausfordernden Zeit besonders fehlen. Daher fordern Vizebürgermeister Wolfgang Germ und Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl ein Umdenken. 

 1 Minuten Lesezeit (214 Wörter) | Änderung am 23.11.2020 - 16.51 Uhr

Vizebürgermeister Wolfang Germ erklärt: „Nachdem ich selbst jedes Jahr ehrenamtlich als Nikolaus unterwegs bin, weiß ich, wie wichtig dieser Brauch für Kinder und Familien ist. Rituale und Feste geben Menschen Sicherheit und schaffen etwas Normalität“, so Germ. Auch für Kinder seien Bräuche wichtige Rituale, „die ihnen vor allem jetzt etwas Halt [geben].“ Der Vizebürgermeister fordert daher ein Umdenken. „Unter geänderten Rahmenbedingungen ist es trotzdem möglich einen sicheren Raum für die Durchführung zu schaffen. […] Der Nikolaus muss das Haus ja nicht betreten“, schlägt der Freiheitliche vor. Gartenbesuche und Einhaltung der Abstandsregeln könnten den Nikolausbesuch zum Beispiel ermöglichen.

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Vizebürgermeister Wolfgang Germ

Vizebürgermeister Wolfgang Germ - © 5min.at

Nikolaus goes online

Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl denkt sogar noch einen Schritt weiter: „Nachdem nunmehr die Stadt Klagenfurt seit einiger Zeit einen aufwendig ausgestatteten Medienraum betreibt, wäre mein Vorschlag, diesen vorweihnachtlich zu schmücken und den Nikolaus via Klagenfurt (GR)TV kostenlos in die Klagenfurter Haushalte zu senden.“ Dies würde zumindest eine virtuelle Präsenz für die jüngste Bevölkerung sicherstellen und diese müssten nicht gänzlich auf den Nikolaus im heurigen Jahr verzichten.

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Gemeinderat Klaus-Jürgen Jandl (Team Kärnten) - © Team Kärnten Klagenfurt

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