fbpx

Zum Thema:

17.04.2021 - 22:23„Nicht aufgeben“: Mit Secondhand-Laden durch die Krise17.04.2021 - 21:25Super: VSV krönte sich wieder zum Österreichischen Meister17.04.2021 - 20:46GTI-Hotspot gesperrt: „Treffen mit 250 Personen eskalierte völlig“17.04.2021 - 19:25Solidarität: Wirtin verschenkt „Gedulds­fäden“ bis zur Gastro-Öffnung
Leute - Villach
© KK

Flugzeuge landen auf einem Emasfeld

Auf Flughäfen: Villacher rettet mit Erfindung weltweit Leben

Villach – Es passiert weltweit immer wieder: Ein Passagierflugzeug landet im strömenden Regen, die Bremsen versagen, der Flieger schießt über die Landebahn hinaus und zerbricht.

 3 Minuten Lesezeit (374 Wörter)

Von Manfred Wrussnig. Zuletzt heuer in der Türkei mit vielen Toten oder Verletzten Passagieren. „Wir können Menschenleben retten“, verspricht der Villacher Hubert Tomz. Er hat gemeinsam mit dem Amerikaner Dudley Primeaux und dem Schweizer Konzern  Kibag Airfield Construction das Belagsystem Herki Airtec entwickelt, das genau das verhindert und weltweit patentieren lassen. Gemeinsam mit der Firma Runwaysafe aus Schweden wird Herki Airtec nun allen Flughäfen als Sicherheitseinrichtung zum Einbau angeboten.

ANZEIGE
Der Amerikaner Dudley Primeaux wirkte ebenfalls am Projekt mit.

Der Amerikaner Dudley Primeaux wirkte ebenfalls am Projekt mit. - © KK

Für Flughäfen weltweit

Es ist das „Engineered Materials Arrestor System“ kurz EMAS genannt, dass die Sicherheit bei unwirtlichen Landungen auf den Flughäfen weltweit enorm steigern soll. Tomz: „Wird ein Flugzeug bremsunfähig und rast über die Landebahn hinaus, wird dieses in einem Emasfeld gestoppt. Dieses Feld besteht aus einem speziellen Belagsystem, das ein versinken durch die Last des Flugzeuges ermöglicht (siehe Hauptfoto). Herki Airtec ist sehr sensibel und wird im multi layer Verfahren auf Basis der Polyureatechnolgie aufgebaut um eben die Garantie zu haben, dass das Flugzeug gestoppt wird.  Unser Herki Airtec muss selbstverständlich den Anforderungen der FAA (Federal Aviation Association) entsprechen.“

Robotor verlegt System

„Es gibt schon ähnliche Systeme, aber kein Anbieter solch eines Belagsystemes konnte bis dato ein wirklich funktionierendes Emas anbieten. Viele eingebaute Emasfelder mit anderen bereits am Markt befindlichen Systemen sind beschädigt und funktionieren weltweit nur teilweise oder nicht“, hat Tomz den Markt analysiert. Tomz: „ Unser Patent  ist so konzipiert, dass dieses System maschinell und via eines Verlegerobotor verlegt werden kann. Der Verlegerobotor wurde speziell von uns dafür entwickelt und wird bereits erfolgreich eingesetzt. Das System,  wird  auch mit Hilfe von computergesteuerten Maschinen appliziert und fremdüberwacht eingebaut. Damit wird höchstmögliche Akkuratesse garantiert. Ich bin stolz hier als Österreicher und Villacher mitentwickelt und patentiert zu haben und als Vertragspartner an allen Projekten beteiligt zu sein“. Und: Ganz wichtig: Das Material ist ein „GREEN EMAS“ und unterliegt der grünen Technologie, alle verwendeten Materialien sind Lösemittel-und weichmacherfrei.

ANZEIGE