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© Stadt Villach/Karin Wernig

UN-Aktion "Orange the World"

Darum werden vier Villacher Gebäude in Orange be­leuchtet

Villach – Am kommenden Mittwoch starten auch in Villach die „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“. Vier Gebäude werden im Rahmen von „Orange the World“ bis zum 10. Dezember 2020 beleuchtet, um ein Zeichen zu setzen.

 2 Minuten Lesezeit (267 Wörter) | Änderung am 24.11.2020 - 12.09 Uhr

„Jede und jeder Einzelne trägt die Verantwortung, dass es in unserer Gesellschaft null Toleranz für Gewalt gegen Frauen gibt. Mit der Teilnahme an der UN-Aktion ,Orange the World‘ wollen wir ein Zeichen setzen, um Aufmerksamkeit und Bewusstsein dafür zu schaffen“, informiert Frauenreferentin Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser. Ab morgen bis zum 10. Dezember werden in Villach die evangelische Kirche am Stadtpark, die Kirche Heiligenkreuz, die Wallfahrtskirche in Maria Gail und das Verwaltungsgebäude des Landeskrankenhauses Villach abends orange beleuchtet.

Bewusstseinsbildung

Die gesamte Initiative wird in Kooperation mit den Soroptimist Club Villach, der evangelischen Kirche im Stadtpark, dem katholischen Dekanat und der Opferschutzgruppe am LKH Villach und dem Frauenhaus abgewickelt. „Uns ist es ein großes Anliegen, dass im Zuge der 16-tägigen Kampagne eine breite Bewusstseinsbildung stattfindet“, so Gerlinde Klammer-Minichberger, Präsidentin des Soroptimist International – Club Villach. Mit einem Charity-Weihnachtskekse-Stand am Wochenmarkt wollen sie zusätzlich auf „Orange the World“ aufmerksam machen.

Frauen durch Coronakrise besonders gefährdet

„Die Entwicklungen angesichts der globalen Corona-Krise fordert die Welt jetzt zusätzlich heraus. [Die] Maßnahmen haben als Begleiteffekte den schwindenden sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft“, erklärt die evangelische Pfarrerin Astrid Körner. Sie betont, dass gerade Frauen und Kinder in einer solchen Ausnahmesituation besonders gefährdet sind, Opfer von Ausbeutung, Misshandlung und struktureller Gewalt zu werden.

„Es geht um Frauensolidarität“

Barbara Velik-Frank, geistliche Assistentin der Katholischen Frauenbewegung Kärnten hebt hervor: „Einmischen, mitmischen, aufmischen ist unser Motto. Wir brauchen Selbstbewusstsein, anstatt stillschweigende Akzeptanz. Es geht um Frauensolidarität und darum, uns einander zu stärken, um der Gewalt an Frauen in ihren unterschiedlichsten Formen entgegenzuwirken.“

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