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Leute - Villach
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Stadträtin Katharina Spanring appelliert

Aktionstage gegen Gewalt an Frauen: „Jede Gewalttat ist eine zuviel!“

Villach – Morgen, am 25. November 2020, jährt sich der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen zum 60. Mal. „Es darf Null Toleranz für häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen und Kindern geben, jede Gewalttat ist eine zuviel, doch wir können alle helfen wenn wir Anzeichen von Gewalt wahrnehmen“ appelliert Stadträtin Katharina Spanring, Obfrau der ÖVP Frauen. 

 3 Minuten Lesezeit (414 Wörter) | Änderung am 24.11.2020 - 19.03 Uhr
Mit morgen startet auch der weltweite Aktionszeitraum „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“.  Mit der UN-Aktion „Orange the World“ wird auch in Villach bis 10. Dezember die evangelische Kirche am Stadtpark, die Kirche Heiligenkreuz, die Wallfahrtskirche in Maria Gail und das Verwaltungsgebäude des LKH Villach abends orange beleuchtet. Es ist dies eine international definierte Zeitspanne, in der weltweit darauf aufmerksam gemacht wird, dass häusliche Gewalt, Gewalt an Frauen und Kindern noch in vielen Haushalten Realität ist.

Jede fünfte Frau erlebt Gewalt

Traurige Realität, denn jede fünfte Frau – also 20 Prozent der Frauen – ist ab ihrem 15. Lebensjahr mindestens einmal körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt. Es betrifft alle Berufs- und Bildungsschichten. Gewalt hat viele Gesichter. Frauen sind nicht nur von physischer und sexualisierter Gewalt, sondern auch von psychischer und struktureller Gewalt betroffen.

„Null Toleranz für Gewalttaten“

„Es darf Null Toleranz für häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen und Kindern geben, jede Gewalttat ist eine zuviel, doch wir können alle helfen wenn wir Anzeichen von Gewalt wahrnehmen“ appelliert Stadträtin Katharina Spanring, Obfrau der ÖVP Frauen an alle Nachbarn, Bekannte, Freunde oder Verwandte, denn „helfen ist das Gebot der Stunde. Jedem von uns kann es so ergehen und dann ist man über Hilfe dankbar!“
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Stadträtin Katharina Spanring stellt klar: „Es darf Null Toleranz für häusliche Gewalt und Gewalt an Frauen und Kindern geben!“ - © Marta Gillner

„Es ist längst an der Zeit, wie jetzt mit 43 Millionen Euro, dass das Frauenbudget erhöht wird, dass mehr Geld in Gewaltschutzprojekte investiert wird (+3,25 %), dass Beratungsstellen wie sie zuletzt schon aufgestockt wurden (+12% im letzten Jahr), weiterhin ausgebaut werden und dass sich die Organisationen wie Polizei, Frauenorganisationen und Opferschutzeinrichtuzngen besser untereinander vernetzen“, findet Spanring.

Hilfe für Betroffene

„Wichtig ist jedoch auch, sich nicht dafür zu schämen und auch bei der Polizei um Hilfe zu bitten wenn man Gewalt erfährt. Die Polizei kann nur einschreiten wenn sie gerufen wird. Wenn sich Opfer bedroht fühlen, wenn Frauen Angst haben, dann gibt es eine Telefonnummer, die immer zu wählen ist, und das ist 133 oder die Frauenhelpline 0800 222 555, legt Stadträtin Spanring jeder Frau die Telefonnummern ans Herz. Auch unter www.frauenhelpline.at finden Betroffene und ihr Umfeld an 365 Tagen im Jahr, rund um die Uhr, anonym, kostenlos und mehrsprachig Hilfe und Unterstützung. Die Frauenhelpline vermittelt zu Beratungsstellen und Frauenhäusern in ganz Österreich. Bei akuter Gefahr wende dich direkt an die Polizei: 133
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