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Wirtschaft - Villach
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Starker Auftragseinbruch:

Villacher Unter­nehmen „Euroflex“ musste Konkurs an­melden

Villach – Aufgrund starker Auftragseinbrüche ist die Villacher EUROFLEX GmbH insolvent. Rund 27 Gläubiger und fünf Dienstnehmer sind betroffen. Derzeit ist nicht bekannt, ob ein Fortbetrieb oder der Abschluss eines Sanierungsplanes angestrebt werden.

 1 Minuten Lesezeit (232 Wörter)

Die EUROFLEX GmbH in Villach ist seit dem Jahr 2004 im Bereich Fördertechnik, Herstellung von Hebezeugen und Fördermitteln tätig. Wie am heutigen 27. November 2020 bekannt wurde, ist über das Vermögen der EUROFLEX GmbH in Villach ein Konkursverfahren am Landesgericht Klagenfurt eröffnet wurde.

Starker Auftragseinbruch führte zu Zahlungsunfähigkeit

Die Passiva betragen 650.000 Euro. Dem gegenüber stehen Aktiva in der Höhe von rund 196.000 Euro. Das bedeutet, die Überschuldung beträgt zirka 454.000 Euro. Als Ursache der Insolvenz wird vom AKV EUROPA angeführt, dass das Unternehmen im Geschäftsjahr 2018/2019 bei drei großen Aufträgen massive Verluste und Ausfälle eingefahren hat. In der Folge wurde eine Umstrukturierung des Unternehmens vorgenommen, sodass das Betriebsergebnis Anfang des Jahres 2020 positiv war. Auch während der Covid19-Maßnahmen im Zeitraum April bis August war das Betriebsergebnis positiv.

Wie der KSV 1870 sowie der AKV Europa erläutern, kam es jedoch ab September 2020 zu einem starken Auftragseinbruch, da sämtliche Kunden der Schuldnerin „geplante Projekte und in Aussicht gestellte Aufträge aufgrund der Corona-Pandemie auf Eis legten.“ Es herrscht der Illiquidität. Aufgrund dessen konnte das Unternehmen auch kleinere Aufträge nicht mehr abarbeiten.

Fünf Dienstnehmer betroffen

Rund 27 Gläubiger und fünf Dienstnehmer sind von der Insolvenz betroffen. Derzeit ist nicht bekannt, ob ein Fortbetrieb oder der Abschluss eines Sanierungsplanes angestrebt werden. Forderungsanmeldungen können ab sofort bis 7. Dezember 2020 eingebracht werden.

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