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Aktuell - Kärnten
Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes, erklärt in einem aktuellen Video, was mit den möglicherweise mangelhaften Schutzmasken passiert.
Gerd Kurath, Leiter des Landespressedienstes, erklärt in einem aktuellen Video, was mit den möglicherweise mangelhaften Schutzmasken passiert. © Facebook/Pixabay

Land klärt auf:

Das passiert mit den mangelhaften Schutz­masken

Kärnten – Wie diese Woche bekannt wurde, sollen Schutzmasken in einem Kärntner Pflegeheim Mängel aufgewiesen haben. In einem aktuellen Video vom Land Kärnten wird nun klargestellt, was mit diesen Masken passiert.

 3 Minuten Lesezeit (464 Wörter) | Änderung am 27.11.2020 - 21.30 Uhr

Ein Kärnter Pflegeheim hatte in dieser Woche, wie zum Beispiel der Kurier berichtet, eine mangelhafte Schutzmaske beanstandet. Der Durchlass bei der betroffenen CPA-Maske soll größer gewesen sein, als erlaubt. Das Gesundheitsministerium prüfte den Fall und informierte sofort nach dem Testergebnis alle Bundesländer. In dem Schreiben des Ministeriums wurde empfohlen, die betroffenen Masken nur noch als Mund-Nasen-Schutz einzusetzen und nicht als CPA-Masken. Weitere Testungen sollten jedoch noch durchgeführt werden.

Fehlerhafte Masken werden getestet

In einem aktuellen Video des Landes Kärnten erklärt Gerd Kurath, der Leiter des Landespressedienstes, was nun mit den weiteren Masken vom gleichen Ursprung passiert. Das ganze Video findet ihr hier. Kurath erklärt darin: „Es ist tatsächlich so, dass das Land Kärnten, gemeinsam mit den anderen Bundesländern und dem zuständigen Bundesministerium, im Frühsommer CPA-Masken angeschafft hat, diese in China erworben hat und dann eben zur Verteilung gebracht hat.“ Die Masken seien dann, unter anderem, an Pflegeheime verteilt worden. Das Problem: „Es hat sich herausgestellt, dass eine Seriennummer dieser Anschaffung nicht die ideale Wirkung hat, sodass jetzt die ganze Tranche noch einmal neu getestet werden muss“, so Kurath im Video.

Bundesheer übernimmt Testung

Kurath erklärt außerdem, dass die Testungen der Masken vom Bundesheer durchgeführt werden. Bis das Amt für Eich- und Vermessungswesen des Bundesheeres die Tests abgeschlossen hat, müssen die Masken „auf die Seite gelegt werden“, so Kurath. „Sollte sich bei dem Test herausstellen, dass die Masken nicht die gewünschte Schutzwirkung haben, werden sie nur als Mund-Nasen-Schutz freigegeben.“

Land liefert weitere Schutzmasken

Um die Versorgung mit wirksamen Schutzmasken jedoch weiterhin zu garantieren, wird vom Land Kärnten eine weiter Verteilung stattfinden. Kommende Woche sollen die Kärntner Pflegeheime und andere betroffene Einrichtung mit Masken, die auch die richtige Schutzwirkung aufweisen, ausgestattet werden.

Maskenhersteller: „Schutzbedürftige Menschen wurden gefährdet“

Auch die Kärntner Firma AlpenSan GmbH, die in Klagenfurt medizinische Gesichtsmasken produziert, äußerte sich in einer aktuellen Aussendung zu den möglicherweise mangelhalften Masken in Pflegeheimen. Mit falschen Leistungsangaben seien dabei „nicht nur schutzbedürftige Personen gefährdet“, sondern auch „zwielichtige Geschäfte gemacht“ worden, heißt es in der Aussenung.

AlpenSan GmbH Geschäftsführer Michael Jaindl erklärt: „Diesen Anlassfall möchten wir nutzen und darauf hinweisen, dass durchaus Lieferanten wie unser Unternehmen am Markt sind, die derlei Schutzausrüstung in der geforderten Qualität zur Verfügung stellen können.“ Einerseits verfüge die AlpenSan GmbH über eine Zulassung zum reglementierten Gewerbe der Herstellung von und dem Handel mit Medizinprodukten; andererseits seien die Produkte auch nach der Europäischen Norm getestet und würden vollumfänglich der EU-Medizinprodukteverordnung entsprechen, heißt es in der Aussendung.

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Die medizinischen Gesichtsmasken von AlpenSan werden in Klagenfurt produziert.

Die medizinischen Gesichtsmasken von AlpenSan werden in Klagenfurt produziert. - © KK/AlpenSan

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