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Politik - Kärnten
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FPÖ-Darmann:

Risiko­gruppe besser schützen: Test­offensive für Pflege­kräfte gefordert

Kärnten – FPÖ-Landesparteichef Gernot Darmann hat nun auf die Mitteilung der Landesregierung, dass es zu erheblichen Zeitverlusten bei der Ausstellung von Quarantänebescheiden und bei der Zustellung von Corona-Testergebnissen kommt, Stellung bezogen. Darmann sieht grob fahrlässige Versäumnisse im Sommer und Frühherbst, die sich seiner Meinung nach jetzt fatal auswirken.

 2 Minuten Lesezeit (280 Wörter) | Änderung am 28.11.2020 - 18.55 Uhr

Wie das Land Kärnten gestern in einer Aussendung mitteilte, komme es aufgrund der hohen Infektionszahlen derzeit bei der Ausstellung von Bescheiden und Übermittlung von Testergebnissen zu Verzögerungen, wir haben berichtet. Die Bevölkerung wurde um Verständnis gebeten. Kein Verständnis zeigt hingegen der Kärntner FPÖ-Landesparteichef Klubobmann Gernot Darmann.

Darmann spricht von dramatischer Situation

„Wenn die Landesregierung erstmals selbst zugibt, dass Absonderungsbescheide krass verspätet an Virusträger zugestellt werden – nicht selten erst, wenn die Quarantäne bereits vorbei ist – und auch Testergebnisse mit tagelanger Verspätung übermittelt werden, offenbart dies eine dramatische Situation“ erklärt Darmann in einer Aussendung. Er verlangt, dass alle Pflegekräfte in den Heimen und bei mobilen Diensten mehrmals wöchentlich getestet werden. „Die FPÖ drängt seit Monaten darauf, aber es wird bisher nicht gemacht. Das Virus löst bereits in 40 der 76 Kärntner Pflegeheime Erkrankungen aus. Dutzende Heimbewohner sind bereits gestorben. Schützen wir endlich die Risikogruppe durch eine Testoffensive“, appelliert Darmann.

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FPÖ-Partei-Chef Gernot Darmann fordert eine Testoffensive in Pflegeheimen.

FPÖ-Partei-Chef Gernot Darmann fordert eine Testoffensive in Pflegeheimen. - © FPÖ

„Melderegister untauglich“

Unverständlich ist es aus seiner Sicht, dass man seit Monaten an dem untauglichen Melderegister des Bundes festhält. Die Mitarbeiter der Gesundheitsämter verzweifeln, aber es passierte bisher nichts“, so Darmann. Es seien, wie von der FPÖ seit langem gefordert, so rasch wie möglich, neue Informationskanäle ohne Zeitverlust zwischen den Laboren und Teststationen und den Gesundheitsämtern zu installieren. “Bei rechtzeitiger Erledigung der Hausaufgaben durch Bundesregierung sowie Landesregierung unter Berücksichtigung der vielfältigen monatelangen Warnungen hätte man sich den Lockdown zum wiederholten Schaden der Volkswirtschaft ersparen können“, meint Darmann abschließend.

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